MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Endgültiges Aus für Spa-Francorchamps

Michael Schumacher wird in seinem oft zitierten "Wohnzimmer" nicht mehr fahren können, auch ein letzter Rettungsversuch schlug nun fehl.

Mit acht zu sieben Stimmen hatten belgische Senatoren Mitte November knapp einer Verschiebung des in Belgien schon ab dem 31. Juli 2003 geltenden Zigarettenwerbeverbots auf das Jahr 2006 zugestimmt, um den Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps zu retten.

Die Formel-1-Kommission hatte zuvor beschlossen, das Rennen aus dem Kalender zu streichen, da dort bei dem ursprünglichen Termin im September bereits keine Zigarettenwerbung mehr erlaubt gewesen wäre.

In einer notwendigen Abstimmung hat nun jedoch das Belgische Repräsentantenhaus den Vorschlag mit 77 zu 71 Stimmen abgelehnt, so dass das Zigarettenwerbeverbot wirksam bleiben wird und die Hoffnungen auf einen Großen Preis von Belgien begraben werden müssen.

Somit wird die kommende Formel-1-Saison auf jeden Fall aus nur 16 Rennen bestehen. Gleichzeitig werden der Region geschätzte 25 Millionen Euro an Einnahmen entgehen. Dass das Rennen 2004 wieder in den Rennkalender aufgenommen werden wird, gilt angesichts der Hartnäckigkeit der Belgier als sehr unwahrscheinlich.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

FIA veröffentlicht zweites ADUO-Ranking

Red Bull weiterhin stärkster F1-Motor

Auch in der zweiten ADUO-Periode ist der Motor von Red-Bull-Ford der stärkste im F1-Feld, sodass der Hersteller weiterhin keine zusätzliche Entwicklung bekommt

Berufung gegen Monaco-Ergebnis

Verliert Gasly sein Monaco-Podium?

Seit gestern findet die Berufungsverhandlung gegen das Monaco-Ergebnis statt: McLaren kämpft für Fairness und Integrität - und eigene Interessen

Kimi Räikkönens Sohn Robin wird Red-Bull-Junior - Über den Nachwuchs der Bullen schafften es bereits Fahrer wie Max Verstappen oder Sebastian Vettel in die Formel 1

"Rechtliche Mittel ausschöpfen"

Ukraine verschärft Einspruch gegen Russland

Der ukrainische Verband FAU hat seine Beschwerde gegen Russland verschärft und das Berufungsgericht der FIA eingeschaltet: Man will "rechtliche Mittel ausschöpfen"