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Renault sucht französischen Testfahrer

Sébastien Bourdais gilt als heißer Favorit auf das Testfahrercockpit bei Renault, nachdem Fernando Alonso im nächsten Jahr im Renn-Cockpit sitzt.

Nach der Beförderung von Fernando Alonso vom Testfahrer zum Einsatzpiloten steht das Formel-1-Team von Renault im Moment noch ohne einen Versuchspiloten für die kommende Saison da.

Das soll sich bereits in den kommenden Wochen ändern, wenn Teamchef Flavio Briatore drei Nachwuchshoffnungen aus Frankreich in Spanien im Formel-1-Auto dieses Jahres testen lässt.

In Frankreich wurde die Rückkehr von Renault in diesem Jahr als Werksteam in die Formel 1 auf der einen Seite begrüßt, auf der anderen Seite jedoch fordern die Franzosen inständig einen Fahrer aus den eigenen Reihen.

Nun sieht sich der Automobilhersteller scheinbar gezwungen, sich dem öffentlichen Druck zu beugen und man will zumindest in der kommenden Saison einen Franzosen als Testfahrer verpflichten, der Jarno Trulli (Italien) und Alonso (Spanien) unter die Arme greifen soll.

Renault-Motorsportchef Patrick Faure hat der französischen Tageszeitung 'L'Equipe' bestätigt, dass man nach dem Rücktritt von Jean Alesi gerne einen weiteren Franzosen neben Olivier Panis in der Formel 1 sehen möchte: "Wir sind nicht verrückt - wenn wir einen guten französischen Formel-1-Fahrer haben können, dann würden wir keine Sekunde lang zögern. Wir brauchen einen neuen Testfahrer, aus diesem Grund haben wir uns entschieden, einen Test zu planen."

Neben dem portugiesischen Formel-3000-Fahrer Tiago Monteiro werden die folgenden drei Franzosen eine Chance erhalten: Sébastien Bourdais, der den Formel-3000-Titel nach der Disqualifikation von Tomas Enge erbte, Euro Formel-3000-Fahrer Romain Dumas sowie Dallara-Nissan-Pilot Franck Montagny - alles große Namen der Nachwuchs-Formel-Klassen, die für die Zukunft einiges erwarten lassen.

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