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Versöhnliches Saisonfinale

Sascha Plöderl hat Grund zur Freude, zwei Stockerlplätze beim Finale in Brünn reichen für den dritten Platz der Gesamtwertung.

Das oberösterreichische I.P.Z.-Tourenwagen-Racing-Team war mit seinem Piloten Sascha Plöderl aus Grieskirchen beim Saisonfinale am Wochenende auf dem tschechischen Masaryk-Ring bei Brünn erneut 2 Mal auf dem Stockerl.

Plöderl wurde im ersten Rennen dieses Wochenendes (am Samstag) Dritter, obwohl er als Zweiter in der Aufstellung gestartet war. Während des Rennens wurde er jedoch vom Niederösterreicher Herbert Karrer von hinten gerammt, was dem oö. Honda-Bleifuß fast einen Dreher einbrachte.

Plöderl fiel dann kurzfristig auf Rang 6 zurück, drehte jedoch etliche Rekordrunden und fand knapp vor Ende des Rennens wieder den Anschluss an die beiden Führenden (Karrer & Hoffmann).

Im Ziel stellte sein Betreuerteasm fest, dass der Rammstoß von hinten auch den Reifen stark beschädigt hatte und Plöderl von Glück reden darf, nicht mit einem Plattfuß ins Ziel gekommen zu sein : Die hintere Stoßstange hatte sich in den hinteren Radkasten eingeklemmt und teilweise die Reifenflanke aufgeschlitzt.

Plöderl: „Der Rammstoß ist zwar nicht die feine englische Art, aber so ist eben Motorsport in einer Division, wo die Autos von ihrer Stärke her fast ident sind!“

Am Sonntag hatte Plöderl, der seinen I.P.Z.-Honda vom dritten Platz aus startete, neuerlich sofort Position zwei inne, bis die Reifen plötzlich keinen Grip auf der regennassen Piste mehr hatte. Der Oberösterreicher verlor Rang um Rang und sah sich bereits mit Alexander Niel im Clinch, der - so wie Plöderl - den 3. Gesamtrang in der ÖTC ins Auge gefasst hatte:

„Plötzlich griffen die Reifen wieder, ich konnte Gas geben und sah mich höchst überrascht am Ende als Dritter durch das Ziel flitzen!“ Doch Plöderl wurde nicht Dritter, sondern sogar Zweiter, eine Platzierung, die er heuer nach drei dritten Rängen und den zwei Siegen auf dem Hungaroring erstmals einfahren konnte:

Laufsieger Roman Hoffmann hatte gegen den zweitplazierten Karrer nach dem Rennen und der Siegerehrung Protest eingelegt. Diesem wurde wegen „nicht regelkonformer Technik“ seitens der Motorsortbehörde stattgegeben, wobei nun nicht mehr Herbert Karrer als ÖTC-Gesamtsieger, sondern Konkurrent Hofmann als vorerst nun 4-facher ÖTC-Champion aufschien.

Karrer legte Gegenprotest ein. Die OSK muss diesen Fall nun innert der nächsten 4 Wochen entscheiden, wobei am 3. Gesamtrang des Oberösterreichers nicht mehr gerüttelt werden kann:

„Zu Jahresbeginn sind wir mit dem Wunsch gestartet, um den Titel mitfighten zu können. Doch gleich das erste Rennen erbrachte einen Totalausfall mit einem Motorschaden. Dann mussten wir die Betreuermannschaft wechseln, was uns auf dem Salzburgring noch nicht half, nach vorne zu kommen. Erst nach der Sommerpause konnten wir technisch den Anschluss an die Konkurrenz finden. Seitdem stehen wir bei jedem Rennen auf dem Stockerl!“

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ÖTC: Brünn

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