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Newssplitter aus der Rallye-WM

Richard Burns freut sich über eine bessere Sitzposition, Colin McRae über Asphalt-Fortschritte, Mitsubishi bekräftigt das Rallye-Engagement.

Das eifrige Testen der Rallye-WM Werks-Teams in der Pause zwischen der Schweden- und der Korsika-Rallye geht munter weiter, auch die zum engen Kreis der Titelanwärter zählenden Briten Richard Burns (Peugeot) und Colin McRae (Ford) waren nicht untätig.

Burns kommt immer besser zurecht

Weltmeister Burns wurde zuletzt immer nachgesagt, dass er mit dem Peugeot 206 WRC nicht ganz so gut zurecht komme, nach einem ausführlichen Schottertest in Frankreich scheint nun zumindest das Problem mit der Sitzposition gelöst: „Ich sitze nun genauso tief wie mein Co Robert , der Unterschied fällt gewaltig aus. Nun habe ich mehr das Gefühl in und nicht wie zuvor auf dem Auto zu sitzen.“

Beim Handling hat man nicht allzu große Fortschritte erzielt: „Die Bedingungen waren leider nicht die besten, aber ich bin immer zügig unterwegs gewesen und habe immerhin nichts kaputt gemacht.“

Colin McRae optimistisch

Der Schotte Colin McRae hat die Erwartungen an die Asphalt-Rallyes nach einer positiven Test-Session in Spanien hoch angesetzt: „Nach dem Test der neuen Reifen wäre alles andere als ein Platz in den Punkten eine große Enttäuschung für mich. Ich bin zwar noch nicht ganz davon überzeugt, dass wir mit den Peugeots und Citroens mithalten können, dafür war der Abstand vorher einfach zu groß.“

Trotz des Optimismus kann McRae den beiden Asphalt-Events auf Korsika und in Spanien aber nur wenig abgewinnen: „Ich kann nicht gerade sagen, dass ich mich auf die beiden kommenden Rallyes freue. Trotz der Fortschritte, Zypern liegt mir da wesentlich besser, ich bevorzuge Schotter-Rallyes.“

Mitsubishi bis mindestens 2005 in der WM

Nachdem DaimlerChrysler sich einen nicht unerheblich Anteil an Mitsubishi sicherte, wurden immer wieder Gerüchte laut, nachdem die Japaner einen Ausstieg aus der Rallye-WM planen würden. Mitsubishi-Vizepräsident Rolf Eckrodt nahm diesen Spekulationen nun den Wind aus den Segeln und erklärte, zumindest bis 2005 die Rallye-WM zu bestreiten:

„Der Motorsport ist wichtig für unser Image, Mercedes ist zum Beispiel in der Formel 1 vertreten, Chrysler mit Dodge in der Nascar-Serie. Und wir geben in der Rallye-WM unser Bestes, auch wenn wir unser Team weiter stärken müssen. Ich setze aber große Erwartungen in Alister McRae."

"Meiner Meinung nach bringt das Rallye-Engagement am Meisten von allen Motorsport-Aktivitäten. Wir haben einen Dreijahres-Plan, aber auch wir denken wie im Fußball, das Ganze ist natürlich erfolgsabhängig.“

(c) Motorsport.at/Haymarket

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