MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Herbst Rallye: Leiben

Der Defektteufel...

Das Team rund um Alfons Hauke ging nach der Besichtigung aller 18 Sonderprüfungen – bei teils strömendem Regen – am Samstag recht optimistisch an den Start.

Nach den ersten drei Sonderprüfungen, die noch auf Regenreifen absolviert wurden, konnte auf Slicks gewechselt werden. Am „heißen Sitz“ saß der neue Copilot, für Klaus Kral war dieses Debüt gleichzeitig die Generalprobe für die Waldviertel Rallye.

Und dieses Debüt hat Kral hervorragend absolviert, denn für einen abgerissenen Auspuff (der von den Mechanikern während der Service-Zeit geflickt wurde) konnten weder Pilot noch Copilot. In SP 14 wurde das Austria Racing Team endgültig vom Defektteufel heimgesucht.

In einer Rechts 2 setzte plötzlich der Motor aus, und ließ sich nicht mehr starten. Das Team vermutet einen Elektronikdefekt oder eine kaputte Benzinpumpe im Seat Ibiza.

Zufälligerweise war unter den Zuschauern ein Bekannter (Mechaniker) der den beiden „Gestrandeten“ zu Hilfe eilte und sich bemühte, den Fehler zu finden (An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Walter), doch der Seat wollte nicht mehr.

Für die Waldviertel-Rallye bastelt man übrigens an einem Einsatz in einem gemieteten Skoda Octavia RS TDI KitCar, hoffentlich lassen sich noch die notwendigen Sponsormittel auftreiben, um mit dem Heizölvernichter mitmischen zu können.

Trotz des Missgeschickes war die Herbst Rallye in Leiben eine tolle Veranstaltung des BRK (Badener Rallyeclub), die Gott sei Dank ohne größeren Unfall über die Bühne ging.

Jetzt wird der Seat wieder rennfertig gemacht, und das Austria Racing Team freut sich schon auf die hoffentlich zahlreich erscheinenden Gäste auf der WIST 2002 (Wirtschaftsausstellung) vom 18.-20.10. im Sportzentrum in Stockerau.

Dort wird das Rennfahrzeug präsentiert, außerdem gibt es die Möglichkeit, mit Rudi Stohl ein paar Runden am sogenannten „heißen Sitz" zu drehen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Herbst Rallye: Leiben

Weitere Artikel:

GP von Katalonien: Qualifying

Russell "zurück in der Spur": Pole vor Hamilton

Mercedes-Fahrer George Russell meldet sich mit der Poleposition in Barcelona zurück im WM-Titelkampf - Erster Top-10-Startplatz für Audi-Fahrer Nico Hülkenberg

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.