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Da Matta: Keine Angst vor Schumacher

Formel-1-Neuling Cristiano da Matta gibt sich sehr zuversichtlich: „Ich muss mir um Michael keine Sorgen machen…“

Mit seinen 165 Zentimetern Körpergröße gehört Cristiano da Matta zu den kleineren Formel-1-Fahrern im Feld aber für viele Experten ist der CART-Champion bald einer der ganz Großen. Was der Brasilianer bisher im Monoposto-Sport gezeigt hat, ist überzeugend und so wäre es verwunderlich, wenn er in der Formel 1 nicht schnell sein würde, auch wenn der 29-Jährige eindeutig noch so seine Probleme hat, vor allem in den schnellen Kurven.

Angst vor den Top-Stars wie Michael Schumacher hat da Matta keine – nicht nur, weil das nicht seinem Naturell entsprechen würde sondern auch, weil er schlichtweg ein Realist ist: "Ich muss mir um Schumacher in meinem ersten Jahr keine Sorgen machen", so der Mann aus Belo Horizonte gegenüber der britischen Boulevard-Zeitung 'The People'. "Ich würde sagen, dass es zu viel erwartet wäre, wenn ich erwarten würde, dass ich Rennen gewinnen und Schumacher in diesem Jahr herausfordern kann."

Was seinen Arbeitgeber Toyota angeht, mit dem er auch in der CART-Serie zusammenarbeitete, ist der begeisterte Radfahrer überzeugt, dass er die richtige Wahl getroffen hat – zumindest längerfristig gesehen: "Ich bin zu Toyota gegangen, weil sie gewinnen können. Einige Teams in der Formel 1 werden nie siegen. Toyota hat eine glänzende Zukunft vor sich."

"Sie verfügen über alle Ressourcen und arbeiten sehr ernsthaft daran, in der Formel 1 bald zu siegen", fährt der frühere brasilianische Formel-3-Meister fort. "Ich weiß, dass ich in meinem ersten Jahr nicht gewinnen werde, das ist sehr unwahrscheinlich. Aber ich denke, dass Toyota gewinnen wird und aus diesem Grund bin ich zu diesem Team gegangen."

Persönlich fühlt sich Cristiano da Matta für die Formel 1 gerüstet: "Meine Fitness ist gut, denn ich denke, dass man im CART-Sport fitter sein muss. Dort verwendet man seine Schultern, den Brustkorb und die Arme viel mehr, da die Autos 200 Kilogramm schwerer sind und man keine Servolenkung hat. Die Formel 1 strapaziert den Nacken viel mehr, da größere Fliehkräfte auftreten, aber die CART-Serie ist insgesamt anstrengender."

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