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Teamrivalität wieder aufgeflammt...

Juan Pablo Montoya sei für Ralf Schumacher nicht nur eine Herausforderung, sondern „fast schon eine Provokation“, freut sich der britische Teamchef...

Während der vierfache Grand Prix Sieger Ralf Schumacher beim zurückliegenden Großen Preis von Monte Carlo am Samstagnachmittag seine zweite Formel 1 Pole Position einfuhr, triumphierte dessen kolumbianischer Teamkollege Juan Pablo Montoya, der insgesamt schon zehn Mal von Startplatz eins ins Rennen gegangen ist, am Sonntag seinerseits zweiten Mal in der Königsklasse des Motorsports.

Für den Teamchef der beiden Piloten, Frank Williams, konnte dies zu keinem besseren Zeitpunkt kommen, da der in der Vergangenheit teils heftige Konkurrenzkampf zwischen den beiden zuletzt aus seiner Sicht etwas „eingeschlafen“ ist: „Juan Pablo ist eine unglaubliche Herausforderung für Ralf, fast eine Provokation,“ wird der Teamboss auf der offiziellen BMW-Website zitiert. „Es wird jetzt eine noch stärkere Reibung und Rivalität zwischen Ralf und Juan geben, und das ist nicht zu bedauern.“

Doch auch wenn der britische Teambesitzer damit erneut sein Image als echter „Racer“ deutlich macht, werden sich viele noch an die Kollision der beiden Williams-Fahrer in Indianpolis erinnern, bei welcher deutlich wurde, dass die Provokation und große Herausforderung nicht immer zu Gunsten des Teams verlief.

Montoyas Ex-Champ-Car-Teamchef Chip Ganassi weiß jedoch genau: „Juan kennt keine Angst. Er ist extrem schnell und mutig. Als ich ihn zum ersten Mal fahren sah, hatte ich nackte Angst um ihn. Um seine ehrgeizigen Ziele zu erreichen, wird er sich über das Limit pushen.“

Eine weitere Motivationshilfe sich noch näher an und vielleicht sogar über das Limit hinaus zu wagen war für den Kolumbianer mit Sicherheit sein zweiter Grand Prix Erfolg: „Dass ich jetzt gewonnen habe, ist eine tolle Sache. Aber ich muss mir nicht beweisen, dass ich ein Formel-1-Rennen gewinnen kann. Wenn die Technik mitspielt, peile ich sogar den WM-Titel an...“

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