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Gerhard Berger fiebert dem Saison-Finale entgegen

"Die spannendste Phase kommt jetzt!“, freut sich BMW-Motorsport-Direktor Gerhard Berger auf die letzten vier Rennen der Saison 2003.

Die Formel 1 ist in diesem Jahr so spannend wie schon lange nicht mehr, und das Beste, so verrät Gerhard Berger, „die spannendste Phase kommt jetzt!“

Und weil dem so ist, mahnt der scheidende BMW-Motortsportdirektor natürlich die Konzentration aufgrund der letzten Erfolge nicht zu verlieren: „Noch geht alles locker. Die beiden Doppelsiege vor Silverstone haben uns in die Situation gebracht, mit Ferrari und McLaren um die WM kämpfen zu können“, wird Berger auf der BMW-Website zitiert. „Das bedeutet aber auch, dass wir zwei oder drei Rennen vor Schluss in eine Konstellation kommen können, in der sich blitzschnell gewaltiger Druck aufbaut. Mit diesem Druck müssen dann alle im Team, vom Fahrer bis zum Mechaniker, fertig werden. So eine Situation hatten wir bisher noch nicht.“

Entsprechend gibt der zehnfache Grand-Prix-Sieger auch zu, dass er das Ziel, bis zum Jahr 2004 Weltmeister zu werden, bislang immer mit gemischten Gefühlen betrachtet habe. Doch nun, kurz vor seinem Ausstieg bei den Weiß-Blauen aus München und Grove, könnte er dann doch noch als Weltmeister abtreten.

„Einerseits bin ich jemand, der gerne unter Erfolgsdruck arbeitet, andererseits weiß ich auch, wie viele Faktoren in der Formel 1 eine Rolle spielen und wie schnell sich das Blatt deshalb wenden kann“, fährt der 210-fache Grand-Prix-Teilnehmer fort. „In diesem Jahr sieht man das sehr gut. Auch ich hätte zu Saison-Beginn mein ganzes Geld auf Ferrari gesetzt. Und was passiert? Plötzlich kommt der Reifenlieferant aus dem Tritt, und andere fahren voraus...“

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