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Gerhard Bergers „letzte Worte“

Der GP von Italien war der letzte Auftritt des Tirolers als BMW-Motorsport-Direktor, zum Abschied wünscht er seinem Ex-Team einen WM-Titel.

Am vergangenen Wochenende trat ein Großer des Motorsports – vorerst – ab. Der Österreicher Gerhard Berger, der in 210 Grand Prix die Fans zum jubeln brachte, schied aus seiner Rolle als BMW-Motorsport-Direktor aus. Doch Gerhard Berger hat noch einen Abschiedswunsch: „Bitte liebe F1-Fans, tut mir einen Gefallen und drückt bis zum Saisonende weiter Eure Daumen für das BMW-Williams-F1-Team!“

Denn für Berger ist es „Zeit, dass endlich jemand die Ferrari-Herrschaft beendet, und ich wäre froh, wenn wir dies sein könnten“, so der Österreicher, der auch weiterhin Rennen besuchen möchte. „Dies wäre der Höhepunkt einer fantastischen Zeit bei BMW.“

Mit dem Abschied von seiner aktiven Laufbahn als BMW-Motorsportdirektor kommen natürlich auch die vielen Danksagungen: „Ich muss mich bei den Fahrern bedanken, die immer genau wussten, dass sie mich nicht reinlegen können und die auch einige Tipps vom ‚alten Veteranen Berger’ in die Tat umgesetzt haben.“

Aber auch den Fans dankte Berger bei seiner Abschiedsrede, „denn ohne sie und ihre Leidenschaft und ihr Interesse wäre die Formel 1 nicht da, wo sie heute ist“, so Berger gegenüber der britischen Presse. „Nach 25 Jahren im Motorsport brauche ich einfach eine Pause“, erklärt er noch einmal seinen Abschied auf Zeit, denn „ich kann nicht sagen, wie lange die Pause andauern wird.“

„Manchmal werde ich die Atmosphäre und die Kollegen vermissen, wird es mir fehlen an der Strecke zu sein und die Racingluft zu schnuppern“, beschreibt Berger schon jetzt leichte Entzugserscheinungen. „Aber für den Moment möchte ich mich einfach um Sachen kümmern, für die ich kaum Zeit hatte. Und besonders möchte ich erst dann aufstehen, wenn ich es auch wirklich möchte und nicht, wenn der Wecker klingelt...“

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