MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Klien mit Red Bull-Geld zu Jaguar?

Kann sich der Österreicher Christian Klien mit Red Bull-Millionen das heiß umkämpfte Jaguar-Cockpit für 2004 sichern?

Es geht um Geld, viel Geld. Die Chancen von Justin Wilson, auch im kommenden Jahr als zweiter Jaguar Fahrer neben Mark Webber an den Start zu gehen, schrumpfen kontinuierlich. Hintergrund ist, dass der Brite kein großes Budget zusammenkratzen kann. Gute Chancen auf das Cockpit hat daher der Niederländer Jos Verstappen, der geschätzte 10 Millionen Dollar mitbringen würde. „Im Moment werden Gespräche mit Jordan, Sauber, Jaguar und Minardi geführt“, sagte Verstappens Sponsor Trust.

Ob Jos Verstappen schlussendlich doch bei Jaguar unterkommen wird, ist im Augenblick dennoch fraglich. Schon in der vergangenen Woche wurde im Fahrerlager gemunkelt, dass Formel 3 Pilot Christian Klien das Cockpit bei den Raubkatzen erhalten könnte.

Der junge Österreicher bestreitet dieses Jahr seine erste Formel 3 Saison und gewann nicht nur das begehrte Formel 3 Masters in Zandvoort, sondern Klien liegt ein Rennen vor Schluss auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung. Der Titel wird dem Leader Ryan Briscoe zwar schwer zu nehmen sein, aber Klien beeindrucke die ganze Saison über mit sensationell starken Leistungen.

Für Klien sprechen aber nicht nur die Leistungen, sondern auch sein Sponsor Red Bull! Neuesten Meldungen zufolge würde der österreichische Energiegetränkehersteller 15 Millionen Dollar locker machen – Geld, auf das man sich bei Jaguar sehr freuen würde. Christian Kliens Vater wollte einen Wechsel seines Sohnes in die F1 weder bestätigen, noch dementieren: „Er will jetzt erst versuchen, die Meisterschaft in diesem Jahr noch zu gewinnen und das kostet alle Aufmerksamkeit“, sagte uns Herr Klien. „Was danach kommt, ist noch offen…“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Verstappen mit neuer Kritik

"Das mache ich, wenn ich Mario Kart spiele"

Nach dem Formel-1-Saisonauftakt in Australien hat Max Verstappen noch einmal mit Kritik am neuen Reglement nachgelegt und einen Vergleich mit Mario Kart gezogen

Formel 1-Regeln: Straight Mode

Neuer "Straight Mode" wird beim Start verboten

Die Formel-1-Kommission diskutierte in der vergangenen Woche über mehrere sicherheitsrelevante Themen - Dabei ging es auch um den neuen "Straight Mode"

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien