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"Sein Unfall wird ihm eine Lehre sein"

Fernando Alonso hatte nicht nur bei seinem Crash Glück, sondern kann auch froh sein, Platz drei zu behalten - da er unter Gelb nicht vom Gas ging.

Es war die Szene, die zum Rennabbruch geführt hatte: Mark Webber kam eingangs der Start/Ziel Geraden heftig von der Strecke ab und verteilte überall Trümmerteile.

Sofort schickte die Rennleitung das Safety-Car auf die Rennstrecke und die Streckenposten schwenkten gelbe Flaggen, um zu signalisieren, dass langsam gefahren werden muss. Auch die Teams benachrichtigten ihre Fahrer, an dieser Stelle besonders aufzupassen.

Ein Fahrer scheint jedoch die Funksprüche seines Teams ignoriert zu haben: Fernando Alonso. Der Spanier raste bei Renngeschwindigkeit in die Unfallstelle, rammte einen Reifen und flog in die Streckenbegrenzung. Glücklicherweise blieb der 21-Jährige nahezu unverletzt, wurde aber dennoch in ein Krankenhaus gebracht.

Derweil schaute sich die Rennleitung den Alonso-Unfall auf das Genaueste an und hätte dem Renault-Piloten beinahe die Punkte für den dritten Platz abgenommen. „Alonso ist vor der Unfallstelle von Webber trotz doppelten gelben Flaggen ganz klar nicht vom Gas gestiegen“, sagte FIA-Chefkommissar Paul Gutjahr gegenüber dem Blick. „Wir konnten es ihm nicht nachweisen, deshalb keine Sanktionen! Aber sein Unfall wird ihm eine Lehre sein.“

Kritik gab es auch von Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve, der nach dem Rennen vor allem die jungen Fahrer kritisierte. „Die Fahrer müssen unter solchen Bedingungen achtsamer sein und nicht verrückte Dinge machen“, sagte der BAR-Pilot, der den GP auf dem sechsten Platz beendet hatte.

„Manche Fahrer überholten unter gelber Flagge, wie etwa Alonso. Auch fuhren manche wie verrückt aus der Box raus und bremsten dann heftig auf der Geraden ab. Ich denke, dass solch ein Fahrstil zu schweren Unfällen führt. Es sind nicht nur die Bedingungen, sondern auch solche Dinge, die Gefahren erzeugen.“

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