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Eine ganz besondere Herausforderung

Am kommenden Wochenende findet in Oschersleben wohl das wichtigste Rennen in der heurigen Endurance-Weltmeisterschaft statt.

Immerhin geht es für die Teams beim 24-Stunden-Rennen um doppelte Punkte, das Yamaha Austria Racing Team geht gut gerüstet in diesen Motorsport-Klassiker. Beide Motorräder wurden von Grund auf neu aufgebaut – nichts wurde dabei dem Zufall überlassen.

„Wir mussten die Motorleistung für diese Veranstaltung etwas zurücknehmen. Was nützt uns der stärkste Motor, wenn er die Distanz nicht übersteht. Bei einem 24-Stunden-Rennen ist schließlich Durchhaltevermögen gefragt“, gibt Teamchef Mandy Kainz zu bedenken.

Während Horst Saiger und Erwin Wilding zusammen mit dem slowenischen Teamkoch Mirko Kalsek im Vorjahr den siebenten Platz belegen konnten, ist es für Haudegen Karl Truchsess das erste 24-Stunden-Rennen in seiner langen Karriere.

„Darauf freue ich mich ganz besonders. So ein Rennen ist eines der letzten großen Herausforderungen im Motorradrennsport.“ Dass er auch in den Nachtstunden schnell sein kann, bewies der Fernitzer bereits beim Nachtrennen in Albacete.

Auch für die Mechaniker-Truppe bedeutet ein 24-Stunden-Rennen Schwerstarbeit. Jede Stunde müssen Reifen gewechselt und Treibstoff nachgetankt werden. Der kleinste Fehler bedeutet Zeitverlust, der auf der Strecke nur schwer aufzuholen ist. Auch die Physiotherapeutin hat im wahrsten Sinn des Wortes alle Hände voll zu tun. Nach den Turns brauchen die Fahrer intensive Betreuung.

Mit einem guten Resultat könnten sich die Steirer, im Augenblick auf Platz sieben in der WM-Zwischenwertung, eine gute Ausgangsposition für das große Finale am 5. Oktober in Vallelunga (Italien) sichern. Momentan trennt sie lediglich ein Punkt vom angestrebten sechsten Rang.

WM-Stand (nach sechs von acht Rennen):

1. Zongshen 1 (China) 116 Punkte
2. Phase One (Großbritannien) 99
3. Zongshen 2 (China) 65
4. Police Nationale (Frankreich) 59

weiters:

7. Yamaha Austria Racing Team 34

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Langstrecken-WM: Oschersleben

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