MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Österreichischer Erfolg in Le Mans

Das BE-Racing Team mit Philipp Peter, Klaus Engelhorn und Andrea Montermini holte beim 1.000 Kilometer Rennen von Le Mans den Klassensieg.

Am Sonntag fand im französischen Le Mans der Auftakt zur neuen Le Mans Endurance Serie statt. Die Organisatoren des weltberühmten 24 Stunden Rennens organisierten dazu ein 1.000 Kilometer Rennen auf jener Variante von Le Mans, die auch für die Motorrad-Rennen genutzt wird.

Ebenfalls neu war der Ferrari 360 Modena von BE Racing - unter der Bewerbung von Cirtek - mit dem die österreichischen Rennfahrer Philipp Peter und Klaus Engelhorn, sowie Andrea Montermini aus Italien, an den Start gingen.

Der elegant schwarz-gelb lackierte Ferrari zeigte in der „Le Mans GT“-Kategorie schon im Training seine Krallen und eroberte die Pole-Position. Nach einer Woche mit schönstem Wetter zogen über Nacht Wolken auf, und im Warm-up mussten sich die Teams auf ein Regenrennen einstellen.

Punkt 12 Uhr mittags startete das Rennen im strömenden Regen. Das kam vor allem den Porsches zugute, die sich im Qualifying überraschenderweise hinter Peter/Engelhorn/Montermini wiedergefunden hatten.

Nach einer Stunde begann sich der Regen zu verziehen und Philipp Peter, der die ersten 2 Stunden und 35 Minuten am Steuer saß, machte sich daran, den Rückstand aufzuholen. Nach fünf Stunden führten drei Porsche, weil der österreichisch-italienische Ferrari wegen einer SafetyCar-Phase mit einer Runde in Rückstand geriet.

„Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es auch heraus.“ erklärt Philipp Peter: „Weil das SafetyCar genau zwischen uns und den führenden Porsche hereinkam, haben wir eine Runde verloren. Dafür hatte der Porsche von PK Sport dann einen Reifenschaden und wir konnten 17 Minuten vor Schluss in Führung gehen, die wir auch nicht mehr abgaben. Es war ein unglaublich spannendes Rennen und mein Dank gilt Andrea Montermini und auch dem Newcomer Klaus Engelhorn, die einen Superjob gemacht haben. Besonders freut uns, dass das Team von BE Racing/Cirtek sich mit unserem Sieg den Startplatz für die 24 Stunden von Le Mans im kommenden Jahr gesichert hat!“

Die drei Piloten Philipp Peter, Klaus Engelhorn und Andrea Montermini werden in zwei Wochen gemeinsam mit David Brabham am 24 Stunden Rennen von Bathurst in Australien wieder am Start stehen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Müssen sauberer werden"

Mick Schumacher nach P17 selbstkritisch

Mick Schumacher erklärt den Verbremser und die Strafe in Elkhart Lake - Und weiß selbst: Die Wochenenden müssen von jetzt an sauberer werden

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend