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Motorsport-News

Österreichs Formel 1 Zukunft?

Nachwuchs-Motorsportler aufgepasst, das Racing-College von Dr. Erich Glavitza ist am 10./11.05. wieder auf Talentesuche in Teesdorf.

Das Pilotprojekt „Racing College“ startete vor fünf Jahren auf dem Fahrsicherheitszentrum des ÖAMTC in Teesdorf.

Franz Wurz, selbst dreifacher Europameister und inzwischen zum Verkehrssicherheitsexperten Nummer 1 von Österreich mutiert, gab seinem "Vollgasspezi" aus den sechziger Jahren Dr. Erich Glavitza den Auftrag: „Du hast eh nix z`tuan .... machen wir eine Rennfahrerschule – damit die Buam mit die frisierten Autos von der Straßn verschwinden!“

Beide hatten während ihrer frühen Jugendjahre etliches am Kerbholz in dieser Richtung. Dr. Glavivitza begann mit einer kleinen Gruppe Mädchen und Buben aus denen inzwischen recht erfolgreiche Renndamen und junge Herrn geworden sind:

Conny Kenner, Richard Lietz, Hannes Danzinger, Martin Ertl, David Doppelreiter etc. etc. , alles Namen die inzwischen im internationalen Motorsport Erfolge feiern. Während dieser ersten Versuchsjahre wurde auch die Struktur des Lehrplans immer wieder überarbeitet.

Die Grundstruktur der RACING COLLEGE:

  • Grundausbildung Fahren
  • Konditioneller Aufbau
  • Sportpsychologische Schulung
  • Wettkampfspezifisches Training
  • Corporate Communication (Sponsoring, Interview etc.)
  • Wettkampf

    Der Einstieg in die RACING COLLEGE geschieht über einen Talentesichtungsbewerb (www.racingcollege.at) auf dem ÖAMTC Fahrsicherheitszentrum Teesdorf Niederösterreich 10.-11. Mai. Das Selektionsprogramm sieht Fahrbewerbe mit Karts (4-Takt) sowie physiologische Test (Geschicklichkeit, Ausdauer) vor. Die besten Zehn aus der Talentesichtung werden für den ersten College-Jahrgang aufgenommen.

    In der ersten Hälfte des Collegejahres stehen die Grundlehrgänge im Kartfahren sowie die körperliche Vorbereitung auf dem Progamm. Klaus Jurkowitsch, diplomierter Sportlehrer, hat ein sehr kompaktes Aufbauprogramm speziell für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 15 Jahre entworfen.

    Beim Konditionsaufbautraining wird auf die Wachstumsphasen der Jugendlichen besonders Rücksicht genommen. Im Fahrtraining werden über spezielle Methoden am perfekten Einlenkimpuls und einer ruhigen Lenkradführung in Kurven gearbeitet. Collegeleiter Dr. Erich Glavitza: „ Am liebsten sind mir Jugendliche die noch nicht von der Hallendrifterei verdorben sind “.

    Die ersten Rennen werden ab Mitte des Jahres gefahren; im Rahmen der österreichischen Kart-Meisterschaft (4 Takt, Einzel) gibt es für den Rennnachwuchs ideale Voraussetzungen.

    Wie geht’s dann weiter?
    Mit fünfzehn , sechzehn Jahren sollten bei den Rennen um die österreichische Kartmeisterschaft am Ende der Saison ein Rang unter den ersten drei erreicht sein. Ist das der Fall und die Bereitschaft für das harte Leben eines Rennprofis vorhanden, dann kann der nächste Schritt ins Auge gefasst werden.

    Für die nächsthöhere Stufe wartet der College-Partner Dietmar Brückl aus Telfs in Tirol: Formel-BMW-Rennwagen – und wenn diese Hürde genommen ist : Formel-3 ! Die österreichischen Rennwagenmeisterschaften sind eine ideale Spielwiese für erste Talenteprüfungen.

    Und wer sich in diesen Kategorien bewährt für den wartet an der Spitze der College-Pyramide das Formel-3000-Team PSM Racing Line von Martin Heidenbauer, Spross einer steirischen Stahlbaudynastie. Der junge Manager aus Bruck an der Mur hat genügend Verbindungen um echte Talente sogar bis in die Formel-1 zu hieven. Wer von den College-Absolventen bereit ist wirklich hart zu arbeiten, dem wird bis an die Spitze geholfen.
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