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Saiger mit Punkten

Trotz einer Schrecksekunde holte das Yamaha Austria Racing Team bei der „Superbike-Premiere“ in Assen gleich einmal WM-Punkte.

Schrecksekunde für das Yamaha Austria Racing Team im ersten Qualifying am Freitag: Fünf Minuten vor Schluss stürzte Karl Truchsess schwer. Sofort wurde das Training gestoppt, um ihn ärztlich versorgen zu können.

Weil der Steirer einige Zeit kein Gefühl in den Beinen verspürte, wurde er im Spital einer eingehenden Untersuchung unterzogen. Erst am Abend kam die erlösende Nachricht: Keine Lähmung oder Brüche, lediglich schwere Prellungen. Für den Routinier kein Grund, auf das Rennen zu verzichten…

Auch Horst Saiger musste im zweiten, nassen Zeittraining aus dem Sattel seiner Remus-Yamaha und zog sich schmerzhafte Prellungen zu. Die teameigene Masseurin Alexandra hatte alle Hände voll zu tun.

Aber die Österreicher kämpften auch mit anderen Unzulänglichkeiten. „Weil wir keine Fixstarter sind, kamen wir auch nicht in den Genuss einer eigenen Box. So mussten wir das ganze Material jedes Mal in die Boxenstrasse karren. Bei jedem Versuch, die Reifenwärmer anzustecken, ist eine Sicherung durchgebrannt…“, erklärt Teamchef Mandy Kainz die Probleme.

Im Rennen lief es dann für die Österreicher weit erfreulicher. Saiger holte sich bei seiner Premiere in der Superbike-WM gleich einmal Platz dreizehn und damit drei WM-Punkte. Im zweiten Lauf musste Saiger sein Motorrad mit defektem Kühler zur Seite schieben.

Karl Truchsess musste aufgrund der starken Schmerzen sein Motorrad schon nach der ersten Runde an die Boxen steuern, im zweiten Lauf biss er allerdings die Zähne zusammen und holte Rang 20 (leider gab es im Gegensatz zum ersten Lauf fast keine Ausfälle).

Teamchef Mandy Kainz zog nach dem Ausflug in die Superbike-WM ein positives Resümee: „Wir haben bewiesen, dass wir auch hier ohne weiteres in die Punkteränge fahren können.“

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Superbike-WM: Assen

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