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Der Herr Rossi bleibt bei den Zweirädern

MotoGP-Star Valentino Rossi wird keine Formel 1-Karriere anstreben. Er sagt: „Der Ferrari-Test war einmalig. Ich bin Motorradfahrer bei Yamaha...“

Als der fünffache Motorradweltmeister und MotoGP-Auftaktsieger aus Welkom am Mittwoch vor dem Großen Preis von San Marino in Imola bei einem geheimen Test in den F2004 von Michael Schumacher stieg und einige Runden in Fiorano drehte, setzte der Italiener damit nicht nur einen Schlussstrich unter die ewigen Testspekulationen, sondern sorgte er damit auch für neue Gerüchte: Nämlich jene um einen Wechsel des Yamaha-Stars in die Königsklasse auf vier Rädern.

Doch vor dem zweiten MotoGP-Saisonrennen in Jerez de la Frontera erklärte der Doktor nun: „Es war nur um zu spielen – denn ich liebe es Rennautos zu fahren.“

Und tatsächlich begann Rossi seine Motorsportkarriere sogar auf vier Rädern: In einem Kart. „Ich war damals noch sehr jung und wollte Formel 1 Fahrer werden, aber danach wechselte ich auf zwei Räder.“ Und dies war wahrlich keine schlechte Entscheidung.

Trotzdem ist es eine von Rossis „Leidenschaften“ geblieben Rennautos zu fahren. „Ich habe auch schon einige Rennen in der World Rally gefahren und als ich jetzt diese großartige Gelegenheit bekam ein Formel 1 Auto zu testen war ich natürlich sehr glücklich.“

Trotzdem sagt er: „Es war eine großartige Sache, aber es ist nichts für meine Zukunft. Ich bin Motorradfahrer und bei Yamaha ist es für mich fantastisch.“ So wollte er „nur einmal ein F1 Auto ausprobieren“. Schließlich wusste er nicht, ob er ein Auto so fahren kann wie er ein Motorrad bewegt. „Ich denke ein jeder, der ein bisschen Leidenschaft fürs Racing hat möchte gerne einmal ein F1 Auto fahren – es ist ein Traum.“

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