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Können Subventionen den GP von San Marino retten?

Der Formel-1-Lauf in Imola wird dem geplanten GP der Türkei Platz machen müssen, die italienische Regierung soll nun per Finanzspritze eingreifen.

Er hat sie alle in der Hand. Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone spielt mit den Grand-Prix-Veranstaltern Katz und Maus. Ganze Regionen zittern. Nach dem Grand Prix von Österreich soll nun auch der Grand Prix von San Marino aus dem Kalender gestrichen werden – und zwar schon im nächsten Jahr, denn da wird man in der Türkei die Formel-1-Zelte aufschlagen.

Jetzt soll die Regierung Berlusconi den Imola-Grand-Prix retten. Der Bürgermeister von Imola sagte nach einem Treffen mit Funktionären des italienischen Verkehrsministeriums gegenüber der Gazzetta dello Sport: „Die Regierung hat uns versprochen, sich für uns einzusetzen, damit der Imola-GP weiterleben kann. Die Formel 1 ist nicht nur für Imola, sondern auch für ganz Italien überlebenswichtig.“

Konkret werden 25 Millionen Euro an Regierungsgeldern benötigt, um Boxenanlagen und Haupttribüne Ecclestone-gerecht modernisieren zu können. Der Präsident des italienischen Automobilverbandes erklärte: „Wir können nur dann die Verhandlungen mit Bernie Ecclestone wieder aufnehmen, wenn uns die Regierung diese 25 Millionen zusichert.“

Auf der Abschussliste des Bernie Ecclestone stehen auch der traditionelle Grand Prix von England in Silverstone sowie der Grand Prix von Frankreich in Magny Cours. Deutschland, das gleich zwei Rennen abhalten darf, wird – noch – verschont.

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