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LH Klasnic: „Es wird ein Projekt Spielberg geben!“

Am Sonntag demonstrierten an die 2500 Menschen für das Red-Bull-Projekt in Spielberg, die steirische Landesregierung beschloss nun einen Neuanlauf.

Bei satten zehn Minusgraden dürften sich die Gendarmeriebeamten in der Gemeinde Spielberg mit dem Zählen schwer getan haben, denn laut APA hatte die örtliche Gendarmerie am Sonntag rund 1000 Personen auf dem Areal des ehemaligen A1-Rings gezählt - diese haben bekanntlich für den Erhalt des Red-Bull-Motorsportzentrums demonstriert.

Die Organisatoren Gerald Taffanek und Herwig Habian wiederum erklären: „Rund 2500 haben die aufgelegten Unterschriftenlisten unterzeichnet - und wir haben drauf geschaut, dass keiner doppelt unterschreibt.“ Und so scheint es, als habe jemand 1500 Personen einfach übersehen...

Wie dem auch sei: Die Politik will den großen Worten nun auch Taten folgen lassen. Am Montag wurde in der steirischen Landesregierung ein einstimmiger Beschluss gefasst. Die steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic erklärte im Anschluss an die Sitzung: „Es wird ein Projekt Spielberg geben.“ Konkret soll ein von der Landeshauptfrau geführtes „Lenkungsteam“ eingesetzt werden.

Zudem schlägt die Regierung vor, als Alternative zu einem Neuantrag - der nach dem negativen Umweltbescheid vom Gesetz her nötig wäre - „eine Projektierungsgesellschaft zu errichten - mit dem Ziel, das Vorhaben in eine Errichtungs- und Betriebsgesellschaft der Firma Red Bull GmbH einzubringen“, wie die APA berichtet.

Ein Expertenteam und ein Verhandlungsbevollmächtigter sollen nach Absprache mit Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz zusätzlich eingesetzt werden. Eine Entscheidung darüber, wie es nun in der Region Spielberg weitergehen wird, soll bis Mitte Januar getroffen werden.

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