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Qualifying-Format wird erneut überarbeitet

Die bereits für beendet erklärte Diskussion um ein neues Qualifying-Format gerät immer mehr zur Farce, nun wünschen die TV-Stationen Änderungen.

Freunde unendlicher Geschichten dürften dieser Tage an der „Königsklasse des Motorsports“ ihre wahre Freude haben, eine weitere feiert ihr Comeback in den Schlagzeilen: Die Qualifying-Diskussion.

Erneut wurden Stimmen laut, wonach das neue Qualifying-Format für die kommende Saison beinahe sicher nicht umgesetzt werden wird. Wir erinnern uns: Nach dem Debakel mit dem Doppel-Qualifying am Samstagnachmittag entschied man sich vor einigen Wochen dazu, im kommenden Jahr sowohl ein Qualifying am Samstag als auch eines am Sonntagmorgen abzuhalten und deren Zeiten zu addieren.

Dieser Plan scheint nun jedoch vor dem Ende zu stehen. Ein Grund dafür soll die Unzufriedenheit der allmächtigen TV-Stationen sein, die mit dem frühen Sendetermin am Sonntagmorgen erwartungsgemäß alles andere als zufrieden sind.

Entsprechend sollen sie angekündigt haben, das zweite Qualifying entweder gar nicht oder nur zeitversetzt als Highlights-Sendung vor dem Grand Prix zu übertragen. Für Bernie Ecclestone ist dies natürlich undenkbar, weswegen er den Teamchefs auf deren Meeting am Montag vorschlug, wiederum ein neues Quali-Paket zu suchen.

„Unsere Kunden [die TV-Stationen] sind eindeutig nicht glücklich, und dies bedeutet, dass wir etwas unternehmen müssen“, verriet ein Teamboss nach dem Meeting gegenüber Autosport. „Wir werden alle darüber nachdenken, und ich erwarte, dass es einige Änderungen geben wird – obwohl eine endgültige Entscheidung erst sehr viel näher am Saisonstart in Melbourne fallen wird.“

Damit wäre wieder einmal bewiesen, dass nicht die Spannung für die Fans, sondern die Zufriedenheit der „Kunden“ im Vordergrund steht. Und diese „Kunden“ sind nur jene, die mehrere Millionen für TV-Rechte ausgeben und nicht jene, die hunderte von Euro für Tickets bezahlen müssen...

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