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Kein Glück zum Saisonende

Monfardini wurde zehn Runden vor Schluss in den Punkterängen als Sechster unschuldig abgeschossen, auch Grassotto in Kollision verwickelt.

Monza war die letzte Station in der heurigen FIA F3000 Meisterschaft. Mit dem Verlauf der heurigen Saison kann das AEZ-Racing Team zufrieden sein. Man hat es als Mannschaft geschafft, sich schon im ersten Jahr einen Namen in dieser internationalen Rennserie zu schaffen. Zieht man Bilanz über die dabei erzielten einzelnen Resultate, dann findet man dort Licht- und Schattenseiten.

Beim Saisonauftakt war man in der Teamwertung unter den Top Drei vertreten. Dann waren die Erfolge etwas wechselhaft, Tiefpunkt waren die punktelosen Rennen in Magny Cours, Hockenheim und Budapest. Damit rutschte man in der Fahrer- und Teamwertung etwas nach hinten.

Erfreulicher dann der Saisonausklang mit Punkten in Spa. Beim Finale in Monza gab es zwar auch keine Punkte, aber Monfardini wurde unschuldig zehn Runden vor Schluss, als Sechster von einem Mitkonkurrenten abgeschossen, hier wären neuerlich Punkte drinnen gewesen.

Monfardini war mit seiner Freitag-Leistung nicht unzufrieden: „Wenn man auf diesem Hochgeschwindigkeitskurs in Monza den Zeitrückstand auf Liuzzi betrachtet, sind Matteo und ich nicht sehr weit zurück. Das heißt, unser Auto ist gut, hat eine sehr gute Performance und wir können den Speed der Schnellsten durchaus halten. Für das Rennen morgen erwarte ich mir persönlich meinen ersten Punkt in dieser Meisterschaft.“

Matteo Grassotto sah die Situation ähnlich: „Am Beginn des freien Trainings lag ich noch weiter zurück. Dann lief es besser und besser und ich konnte eine passable Zeit im Qualifying fixieren. Natürlich wäre ein Platz in den ersten beiden Startreihen besser für das morgige Rennen, aber auch aus der fünften Startreihe erhoffe ich mir, so wie in Spa, einige Punkte für das Team und für mich einzufahren.“

Nach dem Rennen war Monfardini stinksauer: „Heute hatte ich als Sechster die gute Chance, endlich Punkte zu machen. Leider hat Friesacher zehn Runden vor Rennende diese Möglichkeit zunichte gemacht. Er wollte einfach durch mich durchfahren und hat mich am Hinterrad berührt. Ich bin sehr verärgert.“

Der Auftritt von Grassotto war noch kürzer: „Ich war in eine Kollision mit mehreren Fahrzeugen verwickelt. Aus dem Rennen befördert hat mich schlussendlich Toccacelo, schon in der zweiten Runde. Punkte wären heute wieder drinnen gewesen.“

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