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Isuzu startet mit Werksteam bei der Dakar 2005

Isuzu plant den werksseitigen Einstieg bei der Dakar-Rallye 2005, als Einsatzleiter hat man niemand geringeren als Ex-F1-Pilot Regazzoni engagiert.

marathonrally.com

Isuzu, einer der grössten weltweiten Hersteller von Pickup-Fahrzeugen, ab der Ausgabe 2005 mit einem Werksteam in den Rallyraid Sport einsteigen. Hinter dem Engagement steckt die Firma Midi Europe, der größte Importeur vnn Isuzu Fahrzeugen in Frankreich, Italien und der Schweiz.

Als Leiter des Team konnte der ehemalige italienische Formel-1 Pilot Clay Regazzoni gewonnen werden. Regazzoni ist seit einem schweren Formel 1 Unfall 1980 querschnittsgelähmt und hat noch keinerlei Erfahrungen im Rallyraid-Sport, gilt jedoch als Spezialist im Aufbau von Motorsportteams und kennt ist auch im Motorsportverband FIA kein Unbekannter.

Insgesamt fünf Isuzu-Fahrzeuge der T2-Klasse werden für die Dakar 2005 aufgebaut. Chef-Pilot und mit-Konstrukteur der Fahrzeuge wird kein geringerer als der Italiener Edi Orioli, der die Dakar in den Jahren 1988, 1990, 1994 und 1996 als Sieger auf dem Motorrad abschließen konnte und über entsprechende Erfahrungen verfügt.

Die weiteren Piloten stammen aus Frankreich: Didier Villechance verfügt bereits über Dakar-Erfahrung, N. Richard und H. Guyonnet stammen aus der französischen Amateur-Szene. Begleitet wird das Team von einem Chef-Fahrzeug, gesteuert von Teamchef Clay Regazzoni, sowie einem Rally-DAF als Werkstatt- und Servicefahrzeug.

Das Engagement Isuzus ist klar: Der japanische Autobauer will 2005 einmal mehr auf seinen neuen D-Max Pickup aufmerksam machen, der sich besonders in Europa mehr verkaufen soll. Ziel ist demnach kein Sieg, sondern das Durchkommen - man will die Zuverlässigkeit der gerade in Deutschland etwas in Vergessenheit geratenen Isuzu beweisen.

Ab 2006 will Isuzu dann richtig durchstarten: Ergänzend zu den Erfahrungen des Einsatzes 2005 will die Isuzu-Mutter in Japan höchstpersönlich die Rallyautos konstruieren und aufbauen. Diese sollen dann auch siegfähig gemacht werden, so ein Sprecher des Importeurs Midi.

Das in Paris erstmals vorgestellte Rallyfahrzeug entspricht übrigens noch nicht dem endgültigen Fahrzeug - hier hat man sich nur eines serienmässigen D-Max Pickup bedient und diesen entsprechend aufgemacht.

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