MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Die quattros auf der Rundstrecke

Auf den Rallyepisten dieser Welt erlangte der Audi quattro seine Berümtheit, doch auch auf der Rundstrecke machten die quattros eine gute Figur.

Hier finden Sie zahlreiche Fotos des Audi quattro im Motorsport!

Die Siege am Pikes Peak hatten Lust auf Mehr gemacht - 1988 stieg Audi für ein Jahr in die amerikanische TransAm-Serie ein. Unter der Motorhaube des Audi 200 quattro saß der Fünfzylinder-Turbo aus der Rallye-WM; seine 375 kW/510 PS trieben den Amerikaner Hurley Haywood zur Meisterschaft. Mit acht Erfolgen sicherte sich Audi auch den Markentitel.

Im Jahr darauf wechselte das Werk in die IMSA GTO-Serie mit ihrem freien Reglement. Die Optik des Audi 90 quattro diente nur als Silhouette; tatsächlich war der GTO ein purer Rennwagen mit einer Karosserie aus Kohlefaser.

Der Fünfzylinder leistete in seiner letzten Entwicklungsstufe 529 kW/720 PS, die vier angetriebenen Räder hatten 14 Zoll Breite. Hans Joachim Stuck wurde mit sieben Siegen in 13 Rennen Dritter des Championats, das Team holte Rang zwei in der Markenwertung.

1990 und 1991 nahm Audi an der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft teil - mit dem Spitzenmodell der Marke, dem V8 quattro. Der 3,6 Liter große Saugmotor der Luxuslimousine leistete 340 kW/462 PS.

Im Zusammenspiel mit dem Allrad-antrieb genügten sie, um die schwächer motorisierten, leichteren Konkurrenten in Schach zu halten, trotz der 1220 Kilogramm Basisgewicht.

Stuck gewann im ersten Jahr die Meisterschaft, 1991 tat es ihm der junge Frank Biela in einem Herzschlagfinale auf dem Hockenheimring gleich. Nach einem Streit über die Legalität der neuen Kurbelwelle zog das Team den V8 quattro 1992 aus der laufenden Saison zurück.

Sein erfolgreichstes Jahr im Tourenwagensport erlebte Audi 1996. Der A4 quattro Supertouring mit seinem 221 kW/300 PS leistenden Zweiliter-Vierzylinder startete in sieben nationalen Meisterschaften - in Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Belgien, Südafrika und Australien. Er gewann sie alle. In der deutschen STW-Serie setzte sich Emanuele Pirro durch, in England Frank Biela.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Verstappen-Zukunft offener denn je

Verstappen-Zukunft: Was diesmal anders ist

Max Verstappen sagte in Japan, dass er "Lebensentscheidungen" zu treffen habe: Wie realistisch ist ein Abschied und was ist diesmal anders als in den Vorjahren?

Kimi Antonelli holt nach China seine zweite Formel-1-Pole und verlängert die Mercedes-Dominanz - Max Verstappen verliert Teamduell und scheidet in Q2 aus

Teamchef macht Druck

Die FIA muss endlich handeln!

McLaren-Teamchef Andrea Stella deutet an, dass der Unfall von Oliver Bearman in Suzuka vermeidbar gewesen wäre - Eine "einfache Lösung" gebe es jedoch nicht

F1-Pause: Wer profitiert

Neue Formel-1-WM ab Miami?

Die Formel 1 macht zwischen den Rennen in Japan und Miami eine fünfwöchige Pause: Welche Teams am meisten profitieren - und welche Teams darunter leiden