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Zurück auf die Rundstrecke

Der Ausstieg aus der Rallye-WM ist für Peugeot endgültig, die Franzosen wollen ab 2007 in einem Diesel-Boliden um den Le Mans Sieg mitfahren.

Peugeot stellt sich einer neuen sportlichen und technologischen Herausforderung: bei den 24 Stunden von Le Mans mit einem Dieselmotor zu siegen. Zum Einsatz kommt ein HDi mit dem wegweisenden Rußpartikelfilter FAP.

Nach der Ankündigung des Rückzugs aus der Rallye-Weltmeisterschaft zum Ende der Saison 2005 unterstreicht Peugeot damit seinen Entschluss, Motorsport auf höchstem Niveau zu betreiben. Dieses neue Programm konzentriert sich auf den Klassiker in Le Mans und umfasst auch die fünf weiteren Läufe der Le Mans Endurance Serie LMES (Spa, Monza, Silverstone, Nürburgring und Istanbul).

Die 24 Stunden von Le Mans sind nicht nur ein Prüfstand für fortschrittliche, seriennahe Technologien, sondern auch ein Medienereignis erster Klasse, das im letzten Jahr 220.000 Besucher und 228 Millionen Fernsehzuschauer angelockt hat.

Peugeot Sport plant ab Anfang 2006 in Zusammenarbeit mit dem Entwicklungszentrum von PSA Peugeot Citroën die Entwicklung von Chassis und Motor. Ende 2006 sollen die ersten Testfahrten stattfinden, damit Peugeot ab der Saison 2007 ins Renngeschehen einsteigen kann.

"Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und ich bin überzeugt, dass sie auf reges Interesse bei unseren Mitarbeitern und Vertragspartnern treffen wird. Ich bin mir sicher, dass dieses ehrgeizige aber realisierbare Projekt unsere Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen wird", erklärt Peugeot-Markenvorstand Frédéric Saint-Geours.

Die Geschichte der Löwenmarke ist eng verbunden mit großen Motorsportereignissen und zahlreichen Siegen und Titeln im Rallye- und Rundstreckensport. Bereits 1992 und 1993 konnte Peugeot mit dem 905 in Le Mans gewinnen, im Jahr 1993 sogar mit einem historischen Dreifachsieg.

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