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Rückkehr nach 35 Jahren

Absage an die WTCC: Alfa Romeo bringt keine neuen Tourenwagen in die WM, stattdessen wird der 8C Competizione als GT2-Auto für Le Mans vorbereitet.

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Lange ging man in den Medien davon aus, dass Alfa in der kommenden Saison mit einem 147er Diesel-Engagement einen neuen Weg in der Top-Tourenwagenserie einschlagen würde. Nun hat sich Alfa gegen einen Fortbestand als Werk in der Tourenwagen-WM entschieden und einen Werkseinsatz mit dem neuen Sportwagenmodell 8C Competizione angekündigt. Das V8-Coupé soll in zwei Jahren in Le Mans als GT2 starten und dürfte damit im eigenen Haus bei Ferrari auf Konkurrenz stossen, die mit dem Modell 430 in der GT2 zur Zeit führend sind.

Gebaut wird der 8C Competizione bei Maserati-Motorsport, wo auch die GT1-MC12 produziert werden. Kapazitäten zur Produktion des neuen GT2-Coupés werden Ende 2007 mit der Einstellung des Top-Maserati-Sportwagens frei. Es wird der erste Werkseinsatz von Alfa Romeo in Le Mans seit 1972.

In der WTCC startet Alfa im kommenden Jahr mit dem bisherigen Werksteam von N-Technology. Dort arbeitet man an einem Zweiwagen-Team mit dem Modell 156. Die lange angedachte Diesel-Alternative ist für viele Hersteller noch nicht attraktiv genug und auch Alfa konnte sich letztlich nicht dafür entscheiden.

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Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

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