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Neues aus der „Königsklasse“

Formel 1 für London kein Thema mehr

Nach dem Erfolg der Formel-1-Demofahrten in der Regent Street 2004 und angesichts der Kritik, die über Jahre hinweg an Silverstone als Grand-Prix-Ort geäußert wurde, stand ein Formel-1-Rennen in der Innenstadt von London immer wieder im Raum.

Entsprechende Pläne wurden ausgearbeitet, beispielsweise für ein Rennen im Hyde Park, doch den Schlussstrich zog nun Bürgermeister Ken Livingstone selbst. Ein Grand Prix würde die Stadt knapp 50 Millionen Euro kosten.

"Wenn ich in die Taschen der Steuerzahler greife und 30 Millionen Pfund rausnehme, dann könnten wir wohl nicht mehr sicher über die Straße gehen", erklärte er.

Alonso: „McLaren weiß, was zu tun ist”

Fernando Alonso stand schon vor dem Saisonstart als künftiger Fahrer der Silberpfeile fest. Seit auch bekannt ist, dass Kimi Räikkönen ab 2007 für Ferrari fahren wird, ist die Suche nach einem zweiten Piloten bei McLaren-Mercedes in vollem Gange.

Zwei Hauptprotagonisten stachen dabei heraus: Pedro de la Rosa ersetzte ab dem Frankreich GP Juan-Pablo Montoya und macht sich ebenso Hoffnungen auf das Stammcockpit 2007 wie GP2-Meister Lewis Hamilton.

Alonso möchte sich in die schwierige Fahrerwahl nicht einmischen. "Pedro ist ein toller Fahrer, ein guter Freund und auch Spanier - aber das alles zählt nicht", erklärte er in der El Pais. Über Hamilton weiß er noch nicht sehr viel. "Er hatte eine großartige Saison in der GP2, aber ich kenne ihn nicht als Formel-1-Fahrer. Bei McLaren-Mercedes weiß man genau, was besser zur Zukunft des Teams passt."

Planen Prost und Nissan ein Formel-1-Projekt?

Alain Prost denkt angeblich über ein Comeback in der „Königsklasse des Motorsports” nach: Laut eines Berichts im Le Journal du Dimanche will der vierfache Weltmeister nach dem Konkurs seines eigenen Rennstalls Ende 2001 in die Formel 1 zurückkehren.

Wie genau die Comeback-Ambitionen des 51jährigen aussehen, ist nicht bekannt, offenbar hat er jedoch bereits Kontakt zu Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn aufgenommen. Gerüchten zufolge könnte die Automobilgruppe nämlich neben Renault auch noch Nissan in den Grand-Prix-Sport schicken.

In der Praxis ist es freilich unwahrscheinlich, dass das Projekt Erfolg haben wird, denn ab 2008 sind per Reglement bekanntlich nur noch maximal zwölf Teams zugelassen - und neben den bestehenden elf Rennställen hat die Prodrive-Operation von David Richards ihren Platz bereits fix in der Tasche. Auch sonst hegt derzeit niemand Ambitionen, ein Team zu verkaufen.

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