MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Alonso legt zum Abschluss nochmals zu

Zum dritten Mal an der Spitze, erneut schneller als am Vortag: Renault beendet den letzten Testtag in Valencia mit einer Doppelführung.

Die Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso und Renault haben am Freitag im spanischen Valencia einmal mehr unterstrichen, dass sie bestens auf die neue Formel-1-Saison vorbereitet sind. Fernando Alonso konnte sich gegenüber dem Vortag um 0,352 Sekunden steigern und erzielte eine Tagesbestzeit von 1:10.552 Minuten.

Während schon der Spanier auf beeindruckende 144 Runden kam, konnte Testfahrer Heikki Kovalainen auf dem 4,005 Kilometer langen Kurs gar 168 Runden fahren. Die Franzosen waren damit das mit Abstand fleißigste Team des letzten Testtages, an dem nur zehn Autos auf der Strecke waren. Mit 0,400 Sekunden Rückstand belegte der Finne den zweiten Rang und war damit um 1,059 Sekunden schneller als am Vortag.

Der dritte Platz ging an Nico Rosberg, der dieses Mal einen sorgenfreien Testtag hatte, 55 Runden abspulen konnte und dank einer Zeitenverbesserung von rund 0,9 Sekunden gegenüber dem Vortag nur 0,852 Sekunden Rückstand auf den Weltmeister zu verzeichnen hatte. Sein Formel-1-Debüt feierte im FW27C der Brasilianer Joao Paolo de Oliveira, der 32 Runden abspulte und mit 3,368 Sekunden Abstand auf die Bestzeit das Schlusslicht bildete.

Auf dem vierten Rang war am Ende des Testtages Pedro de la Rosa im MP4-20 mit gedrosseltem V10-Motor zu finden. Dem Spanier fehlten nach 96 Umläufen 1,115 Sekunden auf die Bestzeit. Juan-Pablo Montoya blieb am Morgen mit Problemen auf der Strecke stehen und hatte nach 71 Runden auf dem neunten Rang 2,250 Sekunden Rückstand auf Alonso. Der Kolumbianer war der einzige Pilot im Feld, der langsamer war als am Vortag (+ 0,314 Sekunden).

Beim BMW Sauber F1 Team übernahm am letzten Testtag Nick Heidfeld das Steuer des F1.06 von Jacques Villeneuve. Der Deutsche drehte 89 Runden und hatte als Fünftschnellster 1,245 Sekunden Rückstand zu verzeichnen. Testfahrer Robert Kubica wurde mit gleicher Rundenanzahl mit 1,667 Sekunden Abstand auf dem achten Rang geführt.

Auf den Plätzen sechs und sieben folgten Ralf Schumacher und Testfahrer Ricardo Zonta im Toyota. Schumacher blieb ein Mal auf der Strecke stehen, kam auf 77 Runden und hatte 1.299 Sekunden Rückstand zu verzeichnen. Bei Zonta waren es nach 115 Runden 1.382 Sekunden.

Rundenzeiten:

 1.  F. Alonso        Renault          1:10,552
2. H. Kovalainen Renault 1:10,952
3. N. Rosberg Williams 1:11,404
4. P. de la Rosa McLaren 1:11,667
5. N. Heidfeld BMW Sauber 1:11,797
6. R. Schumacher Toyota 1:11,851
7. R. Zonta Toyota 1:11,934
8. R. Kubica BMW Sauber 1:12,219
9. J.P. Montoya McLaren 1:12,802
10. J.P. Oliveira Williams 1:13,920

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Testfahrten

Weitere Artikel:

Drohende Reduktion bleibt aus!

Mercedes-AMG präsentiert DTM-Aufgebot 2026

Mercedes-AMG präsentiert seine DTM-Aufstellung für die Saison 2026: Was aus der drohenden Fahrzeugreduktion wurde und welche Änderungen es bei den Teams gibt

Melbourne-Desaster: Honda vergrault?

Der fatale Umgang von Aston Martin mit Honda

Eigentlich sollte 2026 das Jahr von Lawrence Stroll werden - Doch nach dem Melbourne-Debakel sieht ein Experte die Beziehung zu Honda bröckeln

Bahrain-Test2: Tag 2

Mercedes vorne - Alonso stellt ab

Während Mercedes weiter den Ton angibt und Fernando Alonso drei Stunden vor Testende Feierabend hat, sorgt Ferrari mit seinem Heckflügel für Aufsehen

Der Weltverband FIA hat die Formel-1-Fahrer um Feedback gebeten und zeigt sich offen für Anpassungen: Dennoch sei "neunzig Prozent" der Arbeit bereits gut erledigt