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Zwei Stars beim Heimspiel

Bei der Rundstrecken Trophy auf dem Salzburgring wird Lokalmatador Robert Lechner viel zu tun haben. Er ist in Doppelfunktion Fahrer und Teamchef in der Mini Challenge. Ebenfalls dabei: Dieter Quester mit einem 420 PS starken BMW im 2-Stunden-Rennen.

Am kommenden Wochenende findet auf dem Salzburgring die Rundstrecken Trophy, powered by AEZ und BP Ultimate, statt. Insgesamt werden von Freitag, 29. September bis Sonntag, 1. Oktober elf Rennen plus Trainings- und Qualifikationsläufen gefahren werden.

Im Mittelpunkt stehen die beiden Finalläufe um die Deutsche Mini Challenge. Hier wird mit dem Salzburger Robert Lechner (Team Pro Sieben) auf einem VIP-Mini ein echter Sieganwärter an den Start gehen.

Als Fahrer ist Robert Lechner mit dem Mini auf dem Salzburgring auch Titelverteidiger. Im Vorjahr gewann er den vorletzten Lauf und konnte dabei Thomas Winkelhock und den späteren Gesamtsieger Steve Abold auf die Plätze verweisen. Im Abschlussrennen belegte Robert Lechner Rang Vier: „Natürlich möchte ich heuer ebenfalls auf dem Podium ganz oben stehen. Ein besonderer Anreiz sollte es sein, den schon vorzeitig als Meister feststehenden Thomas Jäger (Team Pro Sieben) zu schlagen. Natürlich kenne ich den Salzburgring bestens, außerdem fühle ich mich sehr gut in Form.“

Neben diesem Einsatz wird Robert, gemeinsam mit seinem Bruder Walter Lechner, auch für das am Salzburgring startende, eigene Priority Team als Teamchef verantwortlich sein. Für sie geht es noch um einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung: „Unser Fahrer Maximilian Werndl liegt vor dem Finale in Salzburg in der Gesamtwertung auf dem dritten Platz. Alles zwischen Platz Zwei und Vier ist noch möglich. Wir hoffen natürlich auf den Vize-Titel hinter dem schon als Meister feststehenden Jäger.“

Aber nicht nur mit Robert Lechner kommt ein bekannter Rundstreckenspezialist zu diesem Event, sondern auch Motorsport Legende Dieter Quester wird beim abschließenden Zwei-Stundenrennen hinter das Volant greifen. Quester wird gemeinsam mit dem erst 25-jährigen Deutschen Dirk Werner ein von Duller-Motorsport eingesetztes BMW Z4 M-Coupe, mit 420 PS an den Start bringen.

Dieser Wagen mit 3,2 Liter Hubraum ist ein echter Prototyp und war heuer schon in England erfolgreich:„ Wir haben damit in Silverstone gewonnen und haben die Absicht, dies auch bei den kommenden 24-Stunden-Rennen in Bahrain und in Dubai zu tun. Daher werden wir diesen Einsatz auf dem Salzburgring im Rahmen des Zwei-Stundenrennens dafür verwenden, um aerodynamische Modifikationen, die in der letzten Woche im Windkanal getestet wurden, auch in der Rennpraxis auszuprobieren. Daher ist auch nicht so sehr das Resultat entscheidend, sondern die Testergebnisse. Mit Dirk Werner habe ich einen Partner, der als derzeit Führender im deutschen Carrera Cup zu den hoffnungsvollsten Piloten seines Landes zählt“, erklärte Quester sehr optimistisch.

Neben der Mini Challenge und dem Zweistunden Rennen werden die Fans auch zwei Läufe im Suzuki Motorsport Cup sehen, hier könnte schon eine vorzeitige Titelentscheidung zu Gunsten von Thomas Heuer fallen. Dann wird es zwei Läufe der Formel Lista Junior geben, und sehr stark werden auch die Rennen um die slowenische Tourenwagen Meisterschaft sein, hier haben einige Kärntner Piloten wie Wolfgang Trinkl, Martin Jakubowitcs und Hannes Jagarinec gute Chancen. Sehr attraktive Rennen wird man auch beim Renault Clio Cup und in der Formula Renault mit hauptsächlich Schweizer Beteiligung sehen.

Der Veranstalter des Rundstrecken Trophy, powered by AEZ und BP Ultimate, der MSC Wolfsberg hat sehr günstige Eintrittskarten aufgelegt. So kostet ein Wochenend-Ticket nur 15.- Euro, Kinder bis 12 Jahre in Begleitung von Erwachsenen haben überhaupt freien Eintritt.

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