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Keine Einigung im Kundenautostreit

Toro Rosso und Super Aguri beharren weiter auf ihren Kundenauto-Lösungen, ein Kompromissvorschlag von Bernie Ecclestone wurde ausgeschlagen.

Der Streit um den Einsatz von Kundenautos schon in dieser Saison könnte eskalieren. Zwei Teams möchten bereits 2007 Autos einsetzen, die nicht ausschließlich in der eigenen Technikabteilung entstanden sind. Die Scuderia Toro Rosso möchte das Auto verwenden, welches auch Red Bull Racing einsetzt, während Super Aguri auf ein Honda-Chassis setzen möchte.

Doch Kundenautos sollen 2007 noch nicht erlaubt sein und die Vorhaben treffen bei den Verantwortlichen anderer Teams zum Teil auf heftige Gegenwehr. Bei einem Treffen der Teamchefs wurde jedenfalls keine Einigung erreicht. Nach Informationen der msa unterbreitete Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ein Angebot, das jedoch ausgeschlagen wurde.

Da weder Toro Rosso noch Super Aguri die Konstrukteure ihrer eingesetzten Autos seien, dürften beide Teams zwar mitfahren, wären aber nicht für Punkte berechtigt. Diese Lösung schlugen die beiden Teams naturgemäß aus. Unterdessen wurde auch bekannt, dass der "neue" Bolide von Super Aguri den Crashtest nicht bestanden hat – ein Honda des Jahres 2005, den man wegen des Streits eilig modifizierte.

Die Konsequenzen der Auseinandersetzung könnten zu einem unschönen Saisonstart führen. Einige Rennställe erwägen gar rechtliche Schritte, sollten die beiden genannten Teams in Melbourne nicht mit eigenen Autos antreten. Toro Rosso und Super Aguri argumentieren aber weiter damit, dass die Rechte an den Fahrzeugen bei einer externen Gesellschaft liegen. Womöglich steht noch vor dem Beginn der Saison ein Rechtsstreit an.

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