MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Piloten begrüßen Nachtrennen-Idee

F1-Zampano Bernie Ecclestone plant für die Zukunft auch in der Formel 1 Nachtrennen und läuft damit bei den Piloten offene Türen ein.

Foto: Gavin Lawrence/LAT

Wie kann die Formel 1 in Zukunft spektakulärer werden? Diese Frage beschäftigt Formel-1-Boss Bernie Ecclestone laufend, nun hat er eine neue Idee dazu gefunden: Nachtrennen. In anderen Sportarten haben sich Events unter dem Sternenhimmel bereits als Publikumsmagnet erwiesen. Auch im Motorsport gibt es Rennen, die bei Dunkelheit erst ihren ganz besonderen Reiz entwickeln, allen voran Langstreckenklassiker wie die 24 Stunden von Le Mans.

Nun also könnte auch die Formel 1 ihre Nachtrennen bekommen. Und was sagen die Piloten dazu? Bei Honda-Pilot Rubens Barichello findet die Idee Zustimmung: "Das wird prima, ich habe keine Ahnung, wie das dann im Cockpit sein wird, mit 300 Stundenkilometer durch die Nacht zu rasen. Im Kartsport ist das super, aber ich weiß nicht, wie es in einem Formel-1-Auto sein wird. Für die Zuschauer wird es jedenfalls ein Spaß und solange die Sicherheit stimmt, wird es gut werden."

"Das ist eine brillante Idee, absolut brillant", begeisterte sich zum Beispiel der Direktor der Fahrergewerkschaft GPDA, Mark Webber. "Ich denke, wir sollten nachts Rennen fahren, das wäre großartig für den Sport", wird der Australier bei Autosport zitiert.

Webber denkt auch schon weiter und überlegt sich, wie diese Idee in die Praxis umgesetzt werden könnte. "Man muss einen guten Mittelweg zwischen zuwenig und zuviel Beleuchtung gefunden werden, denn es soll ja nicht so sein, wie wenn man bei Tageslicht fährt. Außerdem müsste es dazu spezielle Testfahrten geben. Ich weiß, dass wir Fahrer in vielen Bereichen nicht viel zu sagen haben, aber man müsste einige Dinge ausprobieren, um zu sehen, was Sinn macht und was nicht. Wir sind ein Teil der Show und wollen sie besser machen."

Auch technisch gesehen hätten Nachtrennen ihren speziellen Reiz, erklärte Webber weiter. So seien die Strecken nachts schneller, und sie kommen den Motoren entgegen. Er schlägt vor, ein Nachtrennen in Malaysia durchzuführen, weil das wesentlich kühler und angenehmer sei als unter der tropischen Mittagssonne.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Winward-AMG-Pilot Maro Engel gewinnt das Sonntagsrennen der DTM auf dem Red-Bull-Ring und beendet damit einen langjährigen Mercedes-Fluch in Österreich

Der Große Preis der Türkei steht bereits ab der Saison 2027 wieder im Kalender - Möglich macht das Comeback eine bevorstehende Rotation von Spa und Barcelona