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Spielberg neu droht zu scheitern

Schlechte Nachrichten aus Spielberg: Karl Arbesser protestiert abermals. Der Projekt-Gegner wird nun zudem von Unbekannten massiv bedroht.

Das Projekt "Spielberg Neu" sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Karl Arbesser, Gegner des Projektes, hat nach einem Einspruch gegen das erste Projekt nun auch gegen das zweite protestiert und zieht damit den Unmut der Befürworter des Projekts auf sich.

Wie Arbesser behauptet, hat ihn ein Anonymer in Briefen bedroht: "Darin stand, dass ich zehn Tage Zeit habe, um meine Einwendungen gegen das Projekt zurückzunehmen, sonst werde etwas passieren", wird der Obersteirer von der Kleinen Zeitung zitiert. In den Drohbriefen, die alle aus dem Raum Eichfeld abgeschickt wurden, seien auch seine Kinder erwähnt worden.

Sogar von Morddrohungen ist die Rede. Während sich der Betroffene "vage vorstellen" kann, woher die an Deutlichkeit zunehmenden Drohbriefe stammen, spricht die Staatsanwaltschaft von "massiv zugenommenen Drohungen" und versucht "alles", um den Täter zu stellen.

Neben Abesser protestieren fünf weitere Bürger aus Spielberg gegen das Projekt und haben Einspruch erhoben. Die Bürgerinitiative 'PRO-Projekt Spielberg' hat unterdessen 12.731 Unterschriften gesammelt, die man am Montag dem Grazer Burg Landeshauptmann Franz Voves, seinem Stellvertreter Hermann Schützenhöfer und Landesrat Christian Buchmann übergeben wird.

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