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“Euro" der Tourenwagen: Endspiel in Salzburg

Lang hat’s gedauert, aber jetzt ist die Bestätigung offiziell: Der Tourenwagen-Europacup 2008 kommt auf den Salzburgring!

Zum vierten Mal wird die FIA heuer ihr Meeting der schnellsten Privatfahrer Europas austragen.

Am 18. und 19. Oktober fahren die besten Teams diverser nationaler Meisterschaften um den European Touring Car Cup.

Die amtierenden Champions sind der Däne Michel Nykjær im Seat León (Super 2000), Alexej Basov aus Russland im Honda Civic Type R (Super Production) sowie Dänemark in der Nationenwertung.

Einer der bisherigen Cup-Sieger ist mittlerweile in Österreich kein Unbekannter mehr: Ryan Sharp gewann 2006, er ist jetzt Stammfahrer bei Jetalliance Racing in der FIA-GT-Meisterschaft.

Die bisherigen Titelträger:

2005 Richard Göransson (SWE; Super 2000) bzw. Lorenzo Falessi (ITA; Super Production.)
2006 Ryan Sharp (GBR, S2000) bzw. Alexander Lvov (RUS, SP)
2007 Michel Nykjær (DEN, S2000) bzw. Alexej Basov (RUS, SP)

Wer macht mit?

Der ETCC, quasi die Europameisterschaft der Privatfahrer, ist bislang noch eines der bestgehüteten Geheimnisse der FIA.

Mitmachen dürfen Fahrer aus Ländern mit einer Meisterschaft für S2000- oder SP-Tourenwagen, die zumindest 50% der Serie absolviert haben oder vom nationalen Verband nominiert werden und keine Werksfahrer sind.

Die baltischen Staaten, Dänemark, Finnland, Schweden, Deutschland, Italien, Russland und Großbritannien haben solche Meisterschaften, mit zum Teil übervollen Starterfeldern.

Fahrer aus Ländern ohne eine solche Meisterschaft (zum Beispiel Österreich...) können von ihrem nationalen Verband genannt werden.

Außerdem kann man sich durch die Teilnahme an einem von drei Rennen qualifizieren: das erste war bereits im April in Vallelunga, es folgen noch Braga/Portugal am 14.9. und der Sachsenring am 21.9.

Die Autos

Die „Super 2000“-Fahrzeuge entsprechen denen in der WTCC. Super Production nennt sich eine etwas seriennähere Klasse.

Heuer kommt eine Kategorie für Autos des „Super 1600“-Reglements neu hinzu. Die 1600er sind bereits Teil einiger nationaler Serien wie etwa der Procar in Deutschland.

Der Modus

Am Salzburgring selbst werden zwei Läufe über je 50 Kilometer zu absolvieren sein. Der Zieleinlauf des ersten Rennens bestimmt die Startaufstellung für Lauf 2, mit den ersten 8 in umgekehrter Reihenfolge – ganz wie in der WTCC.

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