MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Glückloser Saisonbeginn für YART

Mit großen Erwartungen startete das steirische Yamaha Austria Racing Team in die neue Saison – sie wurden aber leider nicht erfüllt.

Beim Auftakt zur diesjährigen Langstrecken-Weltmeisterschaft konnte sich die Mannschaft im Training mit Platz fünf eine ausgezeichnete Ausgangsposition sichern: „Steve Martin musste sich erst an die Rennstrecke gewöhnen. Obwohl er schon so lange Rennen fährt, war er noch nie in Le Mans“, erklärte Teamchef Mandy Kainz.

„Das Wetter war in den Qualifikationstrainings leider sehr wechselhaft. Fast jedes Mal, wenn meine Burschen auf schnellen Runden waren, hat es leicht getröpfelt. Unter diesen Voraussetzungen bin ich mit Rang fünf zufrieden. Noch dazu, weil wir im Nachttraining nur von den beiden Werks-Suzukis geschlagen wurden.“

Die Anfangsphase des 24-Stunden-Rennens verlief sehr turbulent. Das Feld hatte sich gerade auf die Reise begeben, als ein heftiger Regenschauer niederging. Julian Mazuecos war mit seiner Werks-Kawasaki das erste prominente Opfer.

Der heißblütige Spanier verabschiedete sich nach gerade einmal acht Minuten (!) mit einem spektakulären Sturz aus dem Rennen. Kainz: „Bei unserem Wechsel von Slicks auf Regenreifen hatten wir mit dem Hinterrad ein kleines Problem, das uns wertvolle Zeit gekostet hat.“

Doch nach einer Stunde hatte sich das Team aus Heimschuh (Steiermark) wieder auf Platz vier nach vorne gekämpft: „Meine Burschen haben ordentlich Gas gegeben. Zu diesem Zeitpunkt waren wir die Schnellsten im Feld“, freute sich der Teamchef über die gute Ausgangsposition.

Die Freude währte allerdings nicht lange. Nach 37 Runden tickte die Uhr ins Leere.

„Igor Jerman ist schwer zu Sturz gekommen. Wie sich herausgestellt hat, ist er auf dem eigenen Öl ausgerutscht. Nach 45 Minuten ist Steve Martin zwar nochmals ins Rennen gegangen, aber nach zehn weiteren Runden habe ich ihn an die Box beordert. Mit dem waidwunden Motorrad waren keine schnellen Runden möglich und ich wollte keinen weiteren Sturz riskieren“, gab Kainz nach der Aufgabe zu Protokoll.

„Das ist zwar kein Auftakt, wie man ihn sich wünscht, aber die Saison ist noch lange. Und wie man gesehen hat, kam fast kein Team ohne Schwierigkeiten über die Distanz.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Brisante Trennungsgerüchte

WEC ohne die 24h Le Mans?

Droht der Langstrecken-WM 2027 eine Trennung von ihrem Promoter? Die FIA reagiert auf den Bericht und erklärt, wie es mit dem ACO weitergeht

Offiziell: GP-Distanz wird verkürzt

Formel-1-Rennen werden kürzer!

Die Formel-1-Kommission hat eine Verkürzung der Grand-Prix-Distanz jetzt auch offiziell beschlossen - Das Drei-Stunden-Limit für Rennen wird zudem aufgehoben

Überraschung im Madrid-Qualifying

Norris verdrängt Antonelli von der Pole!

Lando Norris steht beim Grand Prix von Spanien 2026 auf Poleposition, vor Kimi Antonelli und Max Verstappen - Lewis Hamilton fällt von P1 auf P4 zurück

GP von Aserbaidschan: Qualifying

Nach Antonelli-Crash: Russell holt Baku-Pole

Während Max Verstappen und Kimi Antonelli auslassen, nutzt George Russell im Qualifying zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Gunst der Stunde

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.