MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Audi: Rückkehr nach 9 Jahren

Es ist offiziell: Audi stellt sich mit zwei Autos und Top-Fahrern dem Kampf mit Peugeot in der Le Mans Series bei den 1000km-Rennen in Europa.

Bei allen Rennen der vom Automobile Club de l’Ouest (ACO) organisierten Langstrecken-Meisterschaft setzt das Audi Sport Team Joest zwei Audi R10 TDI für Rinaldo „Dindo“ Capello/Allan McNish sowie Alexandre Prémat/Mike Rockenfeller ein.

Das Audi-Partnerteam von Reinhold Joest bringt zwei R10 TDI der dritten Generation an den Start, wie sie auch bei den 24 Stunden von Le Mans am 14./15. Juni 2008 an den Start gehen werden.

Hochkarätige Fahrer am Start

Mit Dindo Capello (43) und Allan McNish (38) setzt Audi 2008 die amtierenden ALMS-Champions auf den Meistertitel in Europa an. Mit neun Gesamtsiegen und zwei Meistertiteln in Folge bildeten die beiden Routiniers in den vergangenen beiden Jahren die erfolgreichste Fahrerpaarung der ALMS.

Auch das zweite Cockpit ist hochkarätig besetzt: Alexandre Prémat (25) und Mike Rockenfeller (24) bestreiten die Le Mans-Serie parallel zu ihrem Engagement in der DTM. Die Youngster überzeugten 2007 bei Testeinsätzen am Steuer des R10 TDI. (In Le Mans hatte „Rocky“ allerdings ein frühes Unfall-KO zu verzeichnen.)

Einschätzung des Audi-Sportchefs

Erstmals seit dem Einstieg in den Langstrecken-Sport vor genau zehn Jahren bestreitet Audi damit werksseitig eine Sportwagen-Rennserie in Europa. "Bisher haben die europäischen Fans den R10 TDI nur bei den 24 Stunden von Le Mans zu sehen bekommen", erklärt Audi Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich.

"Wir freuen uns sehr, dass wir in den vergangenen Monaten gemeinsam mit dem ACO die Basis geschaffen haben, unsere Diesel-Sportwagen auch bei den klassischen europäischen 1000-Kilometer-Rennen an den Start bringen zu können. Die Le Mans-Serie hatte bereits im vergangenen Jahr ein überaus attraktives Starterfeld. Das Werksengagement von Audi wird die Meisterschaft sicher noch weiter aufwerten." - Audi debütierte Anfang 1999 mit dem Typ R8, der die nächsten Jahre die Sportwagenrennen in Le Mans und in Amerika dominieren sollte.

Und die Kampfansage: "Mit dem Audi Sport Team Joest und unserer Mischung aus routinierten und jungen Fahrern sollten wir für die harte Aufgabe, die uns in der Le Mans-Serie erwartet, gut gerüstet sein", sagt Dr. Ullrich, "unser Ziel ist klar: Wir wollen den Titel nach Ingolstadt und Neckarsulm holen und zeigen, wer den besten Sportwagen und die besten Dieselmotoren baut."

Der Saisonauftakt findet am 6. April in Barcelona statt. Insgesamt sind fünf Rennen vorgesehen, darunter die Langstrecken-Klassiker in Monza, Spa-Francorchamps, Silverstone und auf dem Nürburgring. Der Austragungsort eines möglichen sechsten Rennens ist noch offen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Bitterer Siegverlust für Alpine bei den 6 Stunden von Fuji und unerwarteter Toyota-Triumph - Wilder Crash in der LMGT3 sorgt für Diskussionen

Nach dem ersten Grand-Prix-Sieg von Pedro Acosta in der Königsklasse sprechen er selber, Pit Beirer und Crewchief Paul Trevathan über die Tragweite dieses Erfolgs

GP von Aserbaidschan: Qualifying

Nach Antonelli-Crash: Russell holt Baku-Pole

Während Max Verstappen und Kimi Antonelli auslassen, nutzt George Russell im Qualifying zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Gunst der Stunde

Horner über F1-Comeback

Horner liebäugelt mit Ferrari

Eigentlich will Christian Horner nur noch als Anteilseigner in die Formel 1 zurückkehren, bei Ferrari würde der 52-Jährige aber eine Ausnahme machen

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl

"Verstehe nicht, was sie wollen"

Maverick Vinales rechnet mit KTM ab

Maverick Vinales ist zurück, doch vor seinem Comeback in Motegi beschäftigt ihn nicht nur seine verletzte Schulter, sondern vor allem das Zerwürfnis mit KTM