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Der Grundspeed stimmt

Die Nürburgring-Saison 2008 hat begonnen, für Daniela Schmid im Werks-Honda wurde es ein Auftakt mit eher gemischten Gefühlen.

Endlich ging es am vergangenen Samstag los mit der Motorsportsaison 2008. Der Honda Civic Cup, der innerhalb der deutschen Langstreckenmeisterschaft ausgefahren wird, war mit 13 Startern sehr gut besetzt; die Vorzeichen standen sehr gut für ein spannendes und enges Rennen.

Das Zeittraining verlief nicht ganz nach Plan für Daniela Schmid und ihre Teamkollegin Anja Wassertheurer: „Auf meiner fliegenden Runde wurde das Training wegen eines Unfalls unterbrochen und somit hatten wir keine Zeit mehr, unsere Qualifyingzeit zu verbessern“, erzählt die Tirolerin, „das bedeutete Startplatz 11, womit wir nicht zufrieden sein konnten.“

Das Rennen verlief dann besser: „Ich konnte beim Start einige Plätze gutmachen und weiter auf die Konkurrenz aufholen. In der ersten Runde ging es sehr turbulent zur Sache, was mich ein wenig Zeit kostete. Zu kämpfen hatte ich auch mit Untersteuern, das verhinderte auch schnellere Rundenzeiten und eine noch bessere Aufholjagd.“

Nach zwei Stunden konnte sie auf Platz 8 liegend das Auto an ihre Teamkollegin übergeben, die weiter Zeit gutmachen konnte: „Am Ende wurden wir dann mit Platz 7 im Honda Civic Cup und Platz 74 in der Gesamtwertung der Langstreckenmeisterschaft, in der 230 Autos am Start waren, gewertet. Mit einem besseren Qualifying hätten wir leicht in die Top 5 fahren können, aber wir müssen noch daran arbeiten, dass wir im Zeittraining eine Top Zeit herausfahren können, um uns eine gute Startposition zu sichern. Dann ist auch nach vorne hin alles möglich, da der Grundspeed für das Rennen stimmt.“

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