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Erster 24h-Einsatz: Donkervoort D8 GT

Spirit of Lelystad

In Dubai gibt es im Jänner 2010 eine Premiere: Der radikale Donkervoort D8 GT nimmt sein erstes 24-Stunden-Rennen unter die Räder.

Die Firma Donkervoort im niederländischen Lelystad hat vor ungefähr drei Jahrzehnten mit Kitcars im Stil des Lotus Super 7 angefangen; vom ursprünglichen Seven-Klon ist heute allerdings, von einer entfernten Ähnlichkeit abgesehen, nichts mehr über.

Die ursprüngliche Ford-Motorisierung hat man seit längerer Zeit gegen Turbomotoren aus dem VW-Konzern eingetauscht. Im Motorsport engagiert sich das Familienunternehmen seit 2008 auf europäischem Niveau im GT4-Europacup.

Der in der Klasse Supersports eingesetzte Rennwagen nennt sich D8 GT (und wurde, wie wir anfügen möchten, vom heimischen KTM X-Bow geschlagen). Das Gelernte wurde jetzt in einem verbesserten Auto umgesetzt, und auf dieses Exemplar wartet eine besondere Herausforderung.

Am 13./14. Jänner 2010 geht die Marke bei einem 24-Stunden-Rennen an den Start, nämlich in Dubai. Die GT4-Stammbesetzung mit Denis Donkervoort, Stéphane Wintenberger und Nico Pronk (CH) wird durch den holländischen Routinier Peter Kox ergänzt.

Die Chassiskonstruktion beruht immer noch auf einem Rohrrahmen, zeigt sich dank Komponenten in Carbon-Sandwich-Konstruktiuon jetzt aber bereits als Quasi-Monocoque. Der Unterboden wurde überarbeitet undendet in einem neuen Heckdiffusor.

Im D8 GT arbeitet ein 1,8l großer 20-Ventil-Vierzylinder mit Turboaufladung und ca. 270 PS – bei einem Fahrzeuggewicht von nur 650 Kilogramm.

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