MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Peter holt GT3-Titel. Lietz kämpft weiter

Während Philipp Peter bereits über den Titel in der Klasse GT3 jubeln darf, bleibt es in der Klasse GT2 für Richard Lietz spannend bis zum Finale.

Philipp Peter hat es geschafft: Mit einem zweiten Platz am Sonntag in Barcelona holte sich der Wiener im Rahmen der GT Open vorzeitig den GT3-Titel!

Sein Teampartner, der Pole Michael Broniszewski, ging mit dem Kessel Racing-Ferrari 430 von der sechsten Position ins Rennen, übergab als Vierter an Peter, der in der Folge eine Aufholjagd startete, und schlussendlich bis auf Rang zwei vorfahren konnte.

Damit stehen die beiden schon vor den beiden letzten Rennen am kommenden Wochenende in Portimao an der Algarve als neue GT3-Champions fest. Denn der härteste Konkkurent um den Titel, der Italiener Massimo Wiser, schied aus.

PHP: "Ein wunderschöner Tag. Es ist einfach toll, wieder einmal einen Titel eingefahren zu haben. Nach dem Ausfall von Wiser war natürlich viel Druck weg - da wollte ich unbedingt noch auf das Podest fahren - um richtig feiern zu können. Und das ist mir nach einem harten Kampf auch gelungen. Gratulation auch an mein Team. Es hat über die ganze Saison einen tollen Job gemacht. Der Gewinn der Meisterschaft ist jetzt der Lohn. Gratulation aber auch an Michael, der ein sehr guter Partner war - und in Zukunft auch sein wird."

Beim Saisonfinale werden Peter/Broniszewski in der GT2-Klasse an den Start gehen. PHP: "Wie es derzeit aussieht, werden wir in der kommenden Saison entweder an der neuen Europameisterschaft, oder der internationalen GT2-Meisterschaft teilnehmen. Deshalb haben wir uns nach dem Rennen auch entschlossen, in den GT2-Ferrari von Kessel Racing um zu steigen - obwohl er nur einen Stand von 2008 hat. Denn die beiden Rennen werden wir dafür verwenden, um speziell Michael wichtige Testkilometer zu geben."

Lietz: Es bleibt spannend

Es wird ein spannendes Finale für den Porsche-Werksfahrer aus Niederösterreich, denn das Rennen in Barcelona brachte noch keine Titelentscheidung in der Klasse GT2.

Die Regie hätte es sich so gewünscht: Richard Lietz und sein Partner im italienischen Autorlando-Team, Gianluca Roda hielten am Circuit de Catalunya die Titelentscheidung offen.

Obwohl die Gegnerschaft enorm aufmagaziniert hatte und schon in den Qualifyings ein unmenschliches Tempo ging, gelang es der österreichisch-italienischen Paarung mit grossem Einsatz dagegen zu halten. Gianluca Roda hatte im Qualifying für Lauf 1 am Samstag die neunte Zeit erzielt, Richard Lietz stellte den Elfer mit der Nummer 3 in die erste Reihe fürs Sonntagsrennen.

Am Samstag war die Erwartungshaltung entsprechend gedämpft. Gegen alle Wetten erreichten Lietz/Roda aber dann doch noch einen vierten Platz. Am Sonntag sollte es wieder spannend werden. Der IMSA Performance Porsche mit Patrick Pilet am Steuer gewann den Start und konnte sich leicht absetzen. Dahinter gab Richard Lietz alles, um den zweiten Platz gegen die anstürmende Ferrari-Meute halten zu können. Und es gelang. Nach der Übergabe an zweiter Stelle liegend, konnte Gianluca Roda einen hart erkämpften dritten Platz ins Ziel bringen.

Da Marcel Fässler im meisterschaftsführenden Ferrari F 430GT einen Reifenschaden zu beklagen hatte, wurde die Entscheidung um den Sieg in der GT Open Meisterschaft vertagt. Bei 44 noch zu vergebenden Punkten weisen Lietz/Roda einen Rückstand von 19 Punkten auf.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

GP von Aserbaidschan: Bericht

George Russell fixiert Sieg in Baku!

Nach zwei Safety-Car-Phasen war der Druck beim Grand Prix von Aserbaidschan größer als gedacht, letztendlich gewann George Russell aber vor Max Verstappen

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe

Nach dem ersten Grand-Prix-Sieg von Pedro Acosta in der Königsklasse sprechen er selber, Pit Beirer und Crewchief Paul Trevathan über die Tragweite dieses Erfolgs

Chaos in der Formationsrunde

Warum sind die Fahrer im Regen ausgerollt?

FIA-Technikchef Nikolas Tombazis erklärt die Hintergründe zum Chaos in der Einführungsrunde von Sepang: Hamilton & Co. bleiben ohne Vortrieb liegen