MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Karl Wendlingers Saison vorzeitig beendet?

"Unprofessionalität pur!"

KplusK Motorsport zieht Nennung zurück - Wendlinger droht vorzeitiges Saisonende - kein Start des Tirolers beim FIA-GT-Lauf in Portugal.

Wenn am Wochenende im portugiesischen Algarve der sechste Lauf zur FIA-GT Championship in Szene geht, wird Karl Wendlinger fehlen!

Dem Tiroler wurde gestern mitgeteilt, dass sein Team KplusK Motorsport die Nennung für dieses Rennen kurzfristig zurückgezogen hat. Offizieller Grund: Technische Probleme.

Es werden aber finanzielle Nöte des tschechischen Teams vermutet.

Dies unterstreicht die Tatsache, dass Wendlingers Team bereits auf einen Start beim 24-Stunden-Rennen in Spa verzichtet hat.

Damit droht dem aktuell erfolgreichsten Piloten in der FIA-GT das vorzeitige Saisonende! Wendlinger: „Wir Fahrer werden seit Wochen hingehalten – klare Aussagen gibt es nicht. Scheinbar fehlt das Geld an allen Ecken und Enden!“

Stark angefangen, stark nachgelassen

Für den Tiroler ist das natürlich ein Keulenschlag: Denn eigentlich hat alles sehr gut begonnen; erfolgreichen Tests folgte der Sieg zum Saisonauftakt in Silverstone.

Danach ging es aber bergab: Aberkannte Pole Position in Adria wegen eines technischen Regelverstoßes, im Rennen dann ein Defekt bereits in der Einführungsrunde, das Aus in Oschersleben wieder wegen eines technischen Gebrechens.

Dann das Nicht-Antreten in Spa, zuletzt der großartige Sieg in Budapest, der erneut wegen eines technischen Regelverstoßes am grünen Tisch aberkannt wurde. Und jetzt das zweite Nicht-Antreten in dieser Saison!

Karl Wendlinger: „Die Teamführung hat uns zwar in Aussicht gestellt, dass die letzten beiden Rennen wieder gefahren werden – alleine mir fehlt der Glaube. Wie es aussieht, ist die Saison für mich und Ryan Sharp vorzeitig beendet. Das ist alles unglaublich, Unprofessionalität pur!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GruppeM Racing gewinnt erstmals das Bathurst 12 Hour - Wildes Rennen mit Horrorcrash, Känguru-Kollision und kontroversen Szenen

Motorenstreit in der Formel 1

Vorwürfe gegen Mercedes: Toto Wolff reagiert

Toto Wolff stellt klar, dass der Mercedes-Motor absolut legal sei - Die Konkurrenz wolle mit gegenteiligen Behauptungen womöglich von eigenen Fehlern ablenken

Beim Privattest von Rahal Letterman Lanigan Racing am Mittwoch in Homestead fuhr Mick Schumacher seinen IndyCar-Boliden erstmals im Oval, und ist begeistert

Das neue Auto für die Formel-1-Saison 2026 konnte bislang noch nicht fahren, nun hat Williams aber zumindest schon einmal die Lackierung für den FW48 gezeigt