MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Vettel bleibt bei RBR

Sebastian Vettel hat seinen Vertrag mit RBR-Renault bis ins Jahr 2011 verlängert – damit verstummen die Wechselgerüchte rund um den Deutschen.

McLaren-Mercedes hätte ihn schon für die Saison 2008 gewollt, Bernie Ecclestone würde ihn liebend gerne eines Tages im Ferrari sehen - aber der aufstrebende Formel-1-Star Sebastian Vettel bleibt zumindest für die nächsten zwei Jahre ein "roter Bulle"! Der 22-Jährige hat seinen Vertrag mit RBR bis Ende 2011 verlängert.

Für den Fall, dass die Zusammenarbeit dann immer noch für beide Seiten passt, wurde außerdem eine Option für die Saison 2012 vereinbart. Somit hat sich RBR die Dienste des Deutschen für die mittelfristige Zukunft gesichert - und mögliche Angriffe von Teams wie McLaren-Mercedes und Ferrari abgewehrt. Sollte Vettel nun wechseln wollen, dann müsste sein neuer Arbeitgeber zumindest eine millionenschwere Ablösesumme an Red Bull überweisen.

Vettel gehört seit nunmehr zehn Jahren dem RB-Juniorteam an und hat seine bisherigen drei Grand-Prix-Siege (Monza 2008, Schanghai und Silverstone 2009) jeweils für Red-Bull-Teams gefeiert. Lange Jahre wurde er auch von BMW gefördert, doch im Streit um das Supertalent konnte sich letztendlich Red Bull durchsetzen. Nun erntet der Energydrink-Hersteller die Früchte seiner langjährigen Förderarbeit.

Den Vertrag für 2010 hatte Vettel ohnehin schon in der Tasche, übrigens genau wie sein Teamkollege Mark Webber. Dass die Zusammenarbeit vorzeitig um ein weiteres Jahr und eine weiterführende Option verlängert wurde, zeigt, dass ihn Red Bull als Zugpferd sieht. Es ist anzunehmen, dass sich Dietrich Mateschitz dieses Commitment ein paar Milliönchen extra kosten lässt. Bisher zählte Vettel ja nicht zu den Spitzenverdienern in der Königsklasse.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1