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Loeb will es wirklich wissen

Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb spielt mit offenen Karten: Ja, er werde den GP2-Test bestreiten. Und ja, er warte auf einen Anruf des RBR-Teams…

Sébastien Loeb hat nun bestätigt, dass er kommende Woche einen Test im GP2-Boliden von DPR absolvieren wird. "Als ich in Nogaro im Porsche-Carrera-Cup gefahren bin, hat mich ein Ingenieur zu den Tests eingeladen, die vom 6. bis 8. Oktober in Jerez stattfinden", schreibt der fünfmalige Rallyeweltmeister auf seiner Internetseite.

"Da er weiß, dass ich gern Fahrpraxis in den verschiedensten Autos sammle, hat er mir gesagt, dass bei DPR ein Platz frei wäre. Ich teste am 6. und 7. mit meinem C4 WRC in Großbritannien, aber am 8. bin ich dabei!"

Loeb lässt keine Gelegenheit aus, um seinen Fahrstil auf der Rundstrecke zu perfektionieren. Nebenbei bereitet er auch seinen Körper auf mögliche Einsätze vor: Der Franzose fährt mit einem Helm mit Zusatzgewichten Kart, um seine Nackenmuskulatur zu trainieren.

Durch Loebs GP2-Test und sein Training verdichten sich die Gerüchte, dass der Franzose beim Formel-1-Finale in Abu Dhabi in einem Toro Rosso zum Einsatz kommen könnte. Die Autoren seiner Internetseite schließen das auch nicht aus. "Sollte es wirklich mit einer Teilnahme beim letzten Grand Prix in Abu Dhabi klappen, hätte der Pilot sein Bestes gegeben, um vorbereitet zu sein", steht dort.

Loebs Citroën-Sportchef Olivier Quesnel hat ebenfalls schon grünes Licht gegeben: "Sollte ihm ein Formel-1-Team ein Auto für Abu Dhabi anbieten, darf er von mir aus gern einsteigen." Also warte man jetzt nur noch auf den Telefonanruf von Red Bull, heißt es auf Loebs Internetseite.

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