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Ron Dennis übergibt Teamchefposten an Whitmarsh

Ron Dennis gibt seinen Rücktritt als McLaren Teamchef bekannt und wird eine neue Aufgabe in der McLaren Gruppe übernehmen.

Gerade war der neue Silberpfeil für eine möglicherweise goldene Zukunft von McLaren-Mercedes enthüllt, da platzte die Bombe. Teamchef Ron Dennis kündigte seinen Rücktritt zu Ende Februar an. Der bisherige Geschäftsführer Martin Whitmarsh wird die Amtsgeschäfte am 1. März übernehmen und dann für das Rennteam verantwortlich sein. Dennis will sich in Zukunft um die McLaren-Straßenfahrzeuge kümmern.

"Ich sehe keinen Grund zur Aufregung", erklärte der Brite bei der Präsentation in Woking. "Es ist absolut der richtige Zeitpunkt gekommen, an welchem Martin die Rolle als Teamchef übernehmen sollte. Am 1. März übernimmt er die Verantwortung. Ich werde weiterhin bei vielen Rennen zu Gast sein, wenn auch nicht bei allen. Aber meine Leidenschaft ist so groß."

Angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise will sich der 61-Jährige um sein neuestes Kind, den McLaren SLR, kümmern. Der Hightech-Sportwagen war als neue Geldquelle der McLaren-Gruppe geplant. Ausgerechnet zur Markteinführung bekam die Wirtschaft einen schmerzhaften Hieb. "Ich werde noch härter arbeiten und mehr Verantwortung in der gesamten Gruppe übernehmen", beschrieb Dennis seine zukünftige Aufgabe.

Der McLaren-Chef wird als Vorsitzender künftig viele Fäden des Imerpiums selbst in der Hand halten, um das Unternehmen sicher durch die wirtschaftlichen Untiefen zu führen. "Ich muss sagen, dass einfach der Zeitpunkt gekommen ist und es ist absolut zu 100 Prozent meine eigene Entscheidung. Genau dies will ich nun tun. Ich verspreche, dass ich in Zukunft noch intensiver zu Werke gehen werde. Bitte sehen sie diesen Schritt nicht als Aufgabe meinerseits an."

Dennis sah sich nach eigenen Angaben durch die Verpflichtungen bei den Renneinsätzen in seinen anderen Aufgaben eingeschränkt. "Martin wird meinen Job lieben und mit viel Spaß ausfüllen. Wir haben uns die Aufgaben in den vergangenen Jahren ohnehin schon geteilt. Nun liegt es in seiner Entscheidung, was an den Grand-Prix-Wochenenden geschieht."

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