MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
British F3: Donington

Premiere am neuen F1-Kurs

Neuer Versuch, dem Spitzenreiter näherzukommen - HiTech Racing mit "Grubi“ und van der Zande derzeit auf den Plätzen 2 & 3.

Vor 14 Tagen hat es in Snetterton fast schon geklappt. Das HiTech Racing Team mit dem 20-jährigen Österreicher Walter Grubmüller und dem 23-jährigen Niederländer Renger van der Zande war drauf und dran, den Rückstand in der Gesamtwertung auf den Australier Daniel Ricciardo zu verringern.

Van der Zande gewann das erste Rennen und Grubmüller lag im zweiten Rennen bis zu einem kleinen Ausrutscher an der Spitze, dadurch wurde er "nur" Dritter. Ohne diesen Fehler hätte man den Gesamtpunkterückstand auf den Aussie schon dort etwas minimieren können. So liegt Ricciardo aber momentan noch mit 23 Punkten vor Grubmüller.

Am kommenden Wochenende bietet sich in Donington eine weitere Gelegenheit, den Punktevorsprung etwas zu verringern. Im Jahre 2010 findet dort der britische Grand Prix statt. Der Kurs wurde deshalb umgebaut, mit den Läufen 11 und 12 der britischen Formel 3 Meisterschaft findet nun der erste richtige "Probegalopp" statt.

"Der Speed unseres Dallara F309 Mercedes HWA war bei den letzten Rennen sehr konstant und hat uns somit die Basis für eine gute Ausgangsposition geschaffen. Unser HiTech Racing Team hat auch zuletzt für ein zufriedenstellendes Set Up gesorgt, mit dem es möglich war, an der Spitze mitzufahren. Warum es trotz meiner bisherigen fünf Podiumsplätze, ein Sieg eingeschlossen, noch nicht ganz zur Gesamtführung gereicht hat, liegt im Zehntel- und Hundertstelbereich. Die Spitze ist so eng beisammen, manchmal liegen im Qualifying bis zu 16 Autos in einer einzigen Sekunde. Darüber hinaus gab es heuer in den ersten zehn Läufen der Meisterschaft schon sechs verschiedene Sieger. Wir hoffen jedenfalls in Donington wieder in dieser Statistik mit dabei zu sein“, erklärte Walter Grubmüller.

Auch Renger van der Zande gibt sich optimistisch: "Von der Abstimmung und von der Leistung der Autos her, sind wir in der Lage, Rennen zu gewinnen, um so einer Führung im Championat etwas näher zu kommen. Auch von der fahrerischen Seite müsste es für Walter und mich möglich sein, bei den Rennen immer ganz vorne zu sein. Wichtig ist es, dass das ganze Team positiv zusammenhält, dann haben wir gute Chancen bei den nächsten beiden Rennen die Gesamtführung zu übernehmen."

Punktestand in der britischen Formel 3 Meisterschaft nach zehn Läufen:

1. Daniel Ricciardo (AUS) Carlin-Volkswagen, 119 Punkte, 2. Walter Grubmüller (AUT) HiTech Racing-Mercedes 96, 3. Renger van der Zande (NED) HiTech Racing-Mercedes 85, 4. Riki Chistodoulou (GBR) Fortec-Mercedes 81, 5. Nick Tandy (GBR) JTR-Mercedes 68, 6. Marcus Ericsson (SWE), Raikkönen-Mercedes 65. 7. Max Chilton (GBR) Carlin-Volkswagen 64, 8. Daisuke Nakajima (JAP) Raikkönen Robertson-Mercedes 59, 9. Adriano Buzaid (BRA) T-Sport-Volkswagen, 56, 10. Henry Arundel (GBR) Carlin-Volkswagen, 46 Punkte.

News aus anderen Motorline-Channels:

British F3: Donington

Weitere Artikel:

DTM Oschersleben – Hintergründe

Start in die zweite Saisonhälfte der DTM

Thomas Preining und Mirko Bortolotti schafften es diesmal ganz oben auf das Podium. Zu Beginn der entscheidenden Phase der Saison 2026 schafften die beiden Piloten damit den Anschluss in der aktuellen Meisterschaftswertung an die Spitzengruppe.

Mitten in den Sommerferien wird die MJP-Arena erneut zum österreichischen Rallycross-Mekka. Mit gleich drei mitteleuropäischen Serien dürfte das Fahrerlager der Kultstrecke aus allen Nähten platzen. Mittendrin: Die Lokalmatadore aus dem Waldviertel.

IndyCar zeigt erste Bilder

So sieht das neue Einheitsauto ab 2028 aus!

Die ersten Renderings des Dallara IR-28, der in zur IndyCar-Saison 2028 den in unterschiedlichen Ausführungen bereits seit 2012 eingesetzten DW12 ablösen wird

GP der Niederlande: Bericht

Norris gewinnt Rennen in Zandvoort

Lando Norris feiert den zweiten Sieg hintereinander, vor Kimi Antonelli und George Russell - Gesprächsstoff wegen Stallorder bei Ferrari und Mercedes