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WTCC-News

480.000 Euro Preisgeld für die Privatiers

Mehr Preisgeld, aber nicht so viel wie ursprünglich angekündigt gibt es 2010 für die "Independents" in der WTCC - Punktesystem bleibt gleich.

Schon seit geraumer Zeit haben die Verantwortlichen hinter den Kulissen an einer Erhöhung der Preisgelder gearbeitet, jetzt ist es endlich offiziell: 2010 erhalten die Privatfahrer der Tourenwagen-WM insgesamt 480.000 Euro an Preisgeldern.

Die bereits in dieser Saison verwendeten Regeln werden im kommenden Jahr erneut zur Anwendung kommen - pro Event werden 40.000 Euro ausgeschüttet.

Wer kriegt was?

Die Geldervergabe stützt sich auf das Abschneiden in den beiden Sprintrennen eines Wochenendes, wobei die Trophy-Zähler anhand des in der WTCC üblichen 10-8-6-5-4-3-2-1-Systems vergeben werden. Eine Ausnahme bildet wie üblich Macao, wo die Privatiers seit jeher mit der doppelten Punktzahl bedacht werden. Die Top 6 einer Veranstaltung sind demnach prämienberechtigt.

Der punktbeste Fahrer eines Wochenendes staubt im kommenden Jahr 12.000 Euro ab, für den zweiten Platz werden 10.000 Euro ausgelobt, der Dritte erhält 8.000 Euro. Die Positionen vier bis sechs werden mit 5.000 Euro, 3.000 Euro und 2.000 Euro belohnt - unterm Strich wird das Preisgeld der Independents' Trophy im Vergleich zur abgelaufenen Saison um knapp 25 Prozent erhöht.

Aus den Planungen der Verantwortlichen, das Preisgeld um weitere 250.000 Euro aufzustocken, ist offensichtlich nichts geworden. WTCC-Promoter Marcello Lotti hat sich noch im September zuversichtlich gezeigt, weitere Geldquellen für die Privatfahrer-Wertung auftun zu können – jetzt müssen die Privatiers allerdings mit den ursprünglich veranschlagten rund 500.000 Euro auskommen.

Gleich bleibt indes die Vergabe von Zusatzpunkten für die Privatiers: Auch 2010 sind die Pole-Position sowie die schnellsten Rennrunden jeweils einen Punkt wert. Wer sich im Rennen in den Top 8 klassiert, bekommt pro eingefahrenem WM-Zähler obendrein noch drei weitere Trophy-Punkte. Davon haben in der abgeschlossenen Saison vor allem Tom Coronel (SEAT) und Félix Porteiro (BMW) profitiert.

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