MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

„Habe beim DTM-Finale wieder den Kick gespürt!“

Jetzt ist es wirklich offiziell: David Coulthard & Mercedes bestätigen, dass der Schotte 2010 bei Mücke Motorsport in der DTM starten wird.

Foto: DTM

Mittlerweile bestätigt auch Mercedes, was schon jeder weiß: David Coulthard steigt in die DTM ein! Damit steigt das Kontingent der "Sterne" in Deutschlands schnellstem Masters auf neun Stück an.

"Es gibt nicht viele Rennfahrer die berühmter sind", freut sich Norbert Haug, "die DTM sollte sich geehrt fühlen."

"Ich habe immer gesagt, dass ich meinen Helm nicht an den Nagel hänge, weil das Thema Rennsport für mich erledigt ist", sagt David Coulthard gegenüber BBC Sport, "mir war nur bewusst, dass meine Zeit als Formel-1-Fahrer ihr natürlich vorgegebenes Ende erreicht hatte." Der heute 39jährige hat seine Formel-1-Karriere 2008 nach 15 Jahren beendet.

Eigentlich habe er sich 2009 gar nicht aktiv nach einer neuen Rennserie umgeschaut, in der er antreten könnte. "Aber beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim habe ich wirklich wieder den Kick gespürt und Lust bekommen, wieder Rennen zu fahren. Das führte zu einem Test mit Mercedes. Und das führte zu der Entscheidung, das Ganze mit meiner Arbeit für die BBC zu vereinbaren und in der DTM zu fahren."

In seinem Alltagsleben habe ihm das Adrenalin gefehlt, räumt der Schotte ein. "Wenn ich die Chance habe, in einer Serie zu fahren, die sich mit meinen anderen Verpflichtungen vereinbaren lässt und den Kick wieder zu spüren, den man am Steuer eines Rennwagens hat, warum sollte ich diese Chance nicht ergreifen? Ich bin fast 40 und diese Chance wird sich mir nicht mehr bieten, wenn ich fast 50 bin."

"Die Technologie dieser Autos ist auf einem recht hohen Niveau, die Serie ist professionell geführt und Mercedes ist ein Unternehmen, für das ich während meiner Zeit bei McLaren sieben Jahre lang gearbeitet habe", so Coulthard weiter. Er wird in einem Mercedes-Jahreswagen des Mücke-Teams fahren, auch das ist jetzt bestätigt.

Einen gewissen Anteil an Coulthards DTM-Einstieg hat übrigens auch Mattias Ekström. Denn die beiden haben sich beim "Race of Champions" in Peking getroffen und Coulthard hat den Audi-Piloten ein bisschen über die DTM ausgefragt. "Ich habe ihm gesagt: 'Geh einfach hin und probier's. Das ist auch nur ein Auto. Und wenn man Autofahren kann, dann kann man auch dieses fahren'", verrät Ekström gegenüber 'Speedweek'.

Coulthard sei selbstbewusst genug, um zu wissen, was er tut, so Ekström weiter. Zudem habe er bei den Tests in Valencia schon gezeigt, dass er schon gut zurechtkomme. Coulthard war einen Tag lang beim ITR-Test in Spanien dabei und fuhr dabei die zweitschnellste Tageszeit: "Noch kein ehemaliger Formel-1-Fahrer hat in der DTM viel ausgerichtet. Aber irgendwann wird einer kommen", prophezeit der Schwede.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Aserbaidschan: Bericht

George Russell fixiert Sieg in Baku!

Nach zwei Safety-Car-Phasen war der Druck beim Grand Prix von Aserbaidschan größer als gedacht, letztendlich gewann George Russell aber vor Max Verstappen

Chaos in der Formationsrunde

Warum sind die Fahrer im Regen ausgerollt?

FIA-Technikchef Nikolas Tombazis erklärt die Hintergründe zum Chaos in der Einführungsrunde von Sepang: Hamilton & Co. bleiben ohne Vortrieb liegen

Regen-Hängepartie in Malaysia

Verstappen fightet Mercedes-Duo nieder!

Erst wurde gar nicht gefahren, dann ging's richtig zur Sache: Max Verstappen feiert beim Grand Prix von Bahrain seinen ersten Sieg in der Formel-1-Saison 2026

Franco Colapinto reißt sowohl Teamkollege Pierre Gasly als auch Weltmeister Lando Norris aus dem Rennen: So erklärt der Alpine-Pilot seinen "großen Fehler" in Baku

Brisante Trennungsgerüchte

WEC ohne die 24h Le Mans?

Droht der Langstrecken-WM 2027 eine Trennung von ihrem Promoter? Die FIA reagiert auf den Bericht und erklärt, wie es mit dem ACO weitergeht

Nach dem ersten Grand-Prix-Sieg von Pedro Acosta in der Königsklasse sprechen er selber, Pit Beirer und Crewchief Paul Trevathan über die Tragweite dieses Erfolgs