MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Auch Carlin will in die Formel 1

Ex-Jordan-Sportdirektor Trevor Carlin hat sich mit seinem Team als fünfter Interessent um den 13. Startplatz in der Formel-1-WM 2011 beworben.

Im kommenden Jahr sollen es auf den Formel-1-Strecken noch dichter gedrängt werden. Die FIA will den 13. Startplatz in der "Königsklasse" besetzten, der wegen des Scheiterns von USF1 in dieser Saison frei geblieben ist. Bereits Mitte März hat der Automobil-Weltverband alle Interessenten im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens um die nötigen Unterlagen gebeten. Bislang steht fest, dass sich mindestens fünf Teams um den freien Startplatz bemühen.

Der Serbe Zoran Stefanovic will offenbar einen neuen Anlauf wagen, nachdem er mit seinem Versuch, den USF1-Startplatz kurzfristig zu übernehmen, gescheitert war. Bestätigt sind die Bewerbungen des GP2-Teams ART um Nicolas Todt und Frédéric Vasseur, der spanischen Mannschaft Epsilon Euskadi und des italienischen Formelteams Durango. Gerüchteweise soll sich nun auch Carlin um einen Platz in der Formel 1 bemühen.

Die finnische Turun Sanomat berichtet, dass der Ex-Jordan-Sportdirektor Trevor Carlin seine Unterlagen bei der FIA eingereicht hat. Der Brite hatte sein in anderen Formelserien erfolgreiches Team im vergangenen Jahr an Grahame Chilton verkauft. Die Voraussetzungen sind gut, denn Carlin ist in der ehemaligen Brabham-Fabrik in Surrey beheimatet. Dort steht unter anderem auch ein Windkanal zur Verfügung.

Die Bewerber um den freien Startplatz müssen sich jedoch ungewöhnlich lange gedulden, bis die FIA offenbar mit ihrer Entscheidung an die Öffentlichkeit gehen wird. Angeblich ist dies nicht vor Mitte August geplant, doch die Zeit drängt. "Wir müssen nun schon in ein Projekt investieren, von dem wir nicht einmal wissen, ob es überhaupt zugelassen wird", klagt Epsilon-Euskadi-Boss Joan Villadelprat.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Drohende Reduktion bleibt aus!

Mercedes-AMG präsentiert DTM-Aufgebot 2026

Mercedes-AMG präsentiert seine DTM-Aufstellung für die Saison 2026: Was aus der drohenden Fahrzeugreduktion wurde und welche Änderungen es bei den Teams gibt

"Lange auf meiner Wunschliste"

Verstappen startet bei 24h Nürburgring

Max Verstappen startet 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Warum das Rennen "seit langem auf seiner Wunschliste" steht und was er außerdem plant

"Sie machen damit einen Fehler"

Formel-E-Boss kritisiert neuen F1-Weg

Formel-E-Boss Alberto Longo freut sich über die erhöhte Aufmerksamkeit auf seiner Serie und glaubt nicht, dass sich die Formel 1 mit dem Weg einen Gefallen tut

Formel 1-Regeln: Straight Mode

Neuer "Straight Mode" wird beim Start verboten

Die Formel-1-Kommission diskutierte in der vergangenen Woche über mehrere sicherheitsrelevante Themen - Dabei ging es auch um den neuen "Straight Mode"

Die Formel 1 startet in Australien in eine völlig neue Ära - Das radikale Reglement 2026 sorgt für ein völlig neues Kräfteverhältnis in der Königsklasse