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López gibt Formel-1-Hoffnung auf

Aus der Traum: José María López scheint doch kein Formel-1-Cockpit zu finden, sein Wechsel von USF1 zum Campos-Team ist offenbar geplatzt.

José María López hatte seinen Formel-1-Vertrag bereits unterschrieben, wird aber nach aktuellem Stand der Dinge 2010 trotzdem nicht in der "Königsklasse des Motorsports" antreten. Denn nachdem sich seine Vereinbarung mit USF1 zerschlagen hat, wird nun auch aus den Verhandlungen mit Campos nichts.

"Wir sind enorm enttäuscht, weil wir einen Platz bei USF1 gekauft haben, der nicht da war", wird López' Vater, der sich um die Angelegenheiten seines Sohnes kümmert, von argentinischen Medien zitiert. Dabei hatte die Familie López dank der Unterstützung der argentinischen Regierung die ersten 830.000 der vereinbarten acht Millionen US-Dollar schon an USF1 überwiesen. Was mit dem Geld nun passieren wird, ist unklar.

Nachdem Peter Windsor López gestanden hatte, dass es zumindest mit einer Teilnahme an den ersten Rennen nichts werden würde, trat der Argentinier in Verhandlung mit Colin Kolles, der gerade versucht, das Campos-Projekt zu retten. Kolles soll sich aber inzwischen mit dem ebenfalls zahlungskräftigen Inder Karun Chandhok einig sein. Bei Campos wurden am letzten Freitag angeblich die ersten Cosworth-Motoren an Dallara in Parma geliefert, wo das spanische Team gerade seine beiden Autos für den Saisonauftakt zusammenzubaut.

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