MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Peinliche Krüppel...

Bernie Ecclestone geht mit den neuen F1-Teams hart ins Gericht und nennt sie peinliche Krüppel, ein Verkauf der Formel 1 ist für den 80jährigen kein Thema mehr.

Bernie Ecclestone hat viel Spaß an der aktuellen Formel-1-Saison, denn zwei Rennen vor Schluss kämpfen noch fünf Piloten aus drei Teams um den begehrten Fahrertitel. Zudem ist das Starterfeld in diesem Jahr sehr gut gefüllt, doch Ecclestone ist sich nicht sicher, ob Masse in dieser Sache auch mit Klasse gleichzusetzen ist: HRT, Lotus und Virgin stehen beim 80-Jährigen nicht sehr hoch im Kurs.

Ecclestone war zwar einer der Drahtzieher hinter der Aufstockung des Starterfeldes, ist mit dem 2010 zur Schau gestellten Endprodukt bislang aber nicht zufrieden. Der Brite kritisiert die Neulinge: "Sie tun nichts für uns, sondern sind einfach nur peinlich. Wir müssen einige dieser Krüppel loswerden", sagt Ecclestone im Gespräch mit der 'Financial Times'. Lotus solle der Formel 1 aber erhalten bleiben.

Beim Virgin-Team seien indes dringend Investitionen vonnöten, um den Rennstall langfristig in der "Königsklasse" zu etablieren, wie Ecclestone meint. Teameigner Richard Branson solle sich einfach ein Beispiel an Energydrink-Gigant Red Bull nehmen, bei dem Unternehmenschef Dietrich Mateschitz viel Geld für das Formel-1-Projekt springen lässt. "Richard sollte vielleicht ebenfalls mehr investieren."

Ein Verkauf der Formel 1 steht laut Ecclestone indes nicht zur Debatte. Dies hätte vor ein paar Jahren eventuell der richtige Weg für die Rennserie sein können, meint der 80-Jährige. Nun hat Ecclestone zu diesem Thema aber eine klare Meinung: "Niemals werde ich gemeinsam mit einigen Teilhabern am Tisch sitzen. Unter meiner Regie wird das so nicht laufen", stellt der oberste Formel-1-Chef klar.

Über einen möglichen Nachfolger macht sich der Brite keinerlei Gedanken, rechnet aber mit einer raschen Lösung: "Wenn ich nicht mehr bin, wird jemand zur Stelle sein. Ich denke, es werden sich zwei oder drei Leute herauskristallisieren. Ich denke aber nicht, dass man die Arbeit so wie bisher fortführen könnte", sagt Ecclestone. Flavio Briatore sei indes kein Topanwärter auf seine Nachfolge.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Der Große Preis der Türkei steht bereits ab der Saison 2027 wieder im Kalender - Möglich macht das Comeback eine bevorstehende Rotation von Spa und Barcelona

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach