MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Todt schließt zwei Italien-Rennen nicht aus

Laut Jean Todt wird es keine zwei Grands Prix von Italien geben, er sieht aber ein Schlupfloch; für Luca di Montezemolo kann die F1 ohne Monza nicht existieren.

Die Pläne für ein Rennen in der italienischen Hauptstadt Rom nehmen immer konkretere Formen an. Das Interesse, einen Grand Prix auszutragen, wird allerdings nicht von allen Seiten gutgeheißen. Weil die Monza-Veranstalter befürchten, dass Rom ihnen den Grand Prix wegnimmt, brach zwischen den beiden Städten sogar ein Streit aus. Dabei hatten die Römer immer betont, dass sie ihr Rennen nur als Ergänzung zur Traditionsveranstaltung in Monza sehen.

Auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo ist ein Befürworter des Rennens in Rom. Zugleich stellte er aber auch fest, dass Monza seinen Platz im Kalender nicht verlieren darf. "Die Formel 1 kann ohne Monza nicht existieren. Es ist eine sehr wichtige Strecke, die Geschichte geschrieben und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hat", meint der Italiener in der Gazetta dello Sport. Allerdings besagt eine Regel, dass in einem Land auch nur ein Rennen stattfinden kann.

Dies gab auch FIA-Präsident Jean Todt zu Protokoll, als man ihn fragte, ob er sich zwei Rennen in Italien vorstellen könne. "Das ist keine praktikable Lösung. Wir können uns nicht vorstellen, dass wir in diesem schönen Land italienische Grand Prix austragen", so Todt, der aber auch ein Schlupfloch nennt, wie es doch zwei Formel-1-Rennen in Italien geben könnte: "Ein Grand Prix von Italien und ein Grand Prix von Europa könnten nebeneinander bestehen. Aber das hängt auch vom Programm und den Einreichungen anderer Veranstalter ab."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Wirbel vor den F1-Tests: Ein Schlupfloch im 2026er-Reglement sorgt für Streit - Mercedes und Red Bull stehen im Fokus, die FIA ruft zum Krisentreffen

Pizzonia: Habe Sohn verteidigt

Ehemaliger Williams-Pilot in den USA verhaftet

Antonio Pizzonia wurde am Wochenende in Texas verhaftet - Der ehemalige Formel-1-Pilot wollte laut eigener Aussage seinen Sohn vor einem anderen Mann verteidigen

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

W17-Premiere im Regen

Mercedes-Shakedown in Silverstone

Der Mercedes W17 hat in Silverstone seine ersten Kilometer abgespult - George Russell durfte als erster Fahrer auf die nasse Strecke in Großbritannien gehen