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Racingshow 2010

Histo-Cup bei erfolgreicher Show-Premiere

Einen tollen Einstand feierte die Erstauflage der Racingshow in Wiener Neustadt – und auch der Histo-Cup war in voller Stärke vertreten.

Fotos: Florian T. Mrazek, Johannes Gauglica

Insgesamt 5.000 Zuschauer fanden Samstag und Sonntag in die Arena Nova. Mittendrin natürlich auch der Histo-Cup Austria, der mit spektakulären Rennwagen in neuem Design vertreten war. Dabei begann das Wochenende für Histo-Cup Gallionsfigur Michael Steffny alles andere als optimal:

Wenige Kilometer vor dem Ziel blieb der Lkw, mit dem der spektakuläre Gruppe-5-BMW nach Wiener Neustadt transportiert wurde, mit Getriebeschaden liegen. Davon unbeeindruckt absolvierte Steffny am Sonntag Vormittag dann seinen Auftritt bei der hochkarätigen Podiumsdiskussion "Histo-Boom":

Gemeinsam mit Moderator Andi Gröbl, Michael Glöckner (Ennstal Classic), Sepp Pointinger (Rallye-ÖM), Gerhard Openauer (Mitropa Rally Cup) und Enrico Falchetto (stv. CR Alles Auto).

...immer mehr!

In einem waren sich alle Anwesenden einig: Der historische Motorsport nimmt die Schikane der Wirtschaftskrise ohne Verbremser. "Die eingeschworene Histo-Cup Familie mit nun schon 250 Fahrzeugen in sechs Rennserien ist und bleibt für Zuschauer und Aktive wahnsinnig attraktiv", begründete Michael Steffny den anhaltenden Histo-Boom.

"Aufgrund der wirtschaftlichen Lage hatten wir schon 2009 einen leichten Rückgang erwartet, doch im Gegenteil, 35 Fahrzeuge sind dazu gekommen. Geht es nach den aktuellen Einschreibungen werden es auch 2010 noch einmal mehr."

Neuer Sponsor

Nach gut 5.000 Besuchern an den zwei Tagen der Racingshow zog auch das Histo-Cup Team eine positive Bilanz.

"Die hier gezeigten Fahrzeuge und Stars waren absolut erstklassig, die heimische Motorsport-Szene hat ein neues Zuhause gefunden", so Michael Steffny am Sonntagabend.

Besonders erfreulich für die Serie: Mit einer heimischen Ölmarke konnte rechtzeitig zur Racingshow ein wichtiger Sponsorpartner für 2010 präsentiert werden: "Damit geht auch für uns ein lang gehegter Traum in Erfüllung", freute sich Firmenchef Manfred Markenschläger über die ausgestellten Histo-Boliden mit neuem Look.

Dominik "Dodo" Kraihamer besucht Histo-Cup

Ein ganz besondere Gast schaute Sonntag ebenfalls am Histo-Cup-Stand vorbei: Dodo Kraihamer vom Salzburger VPD Racing Team. Der 20-jährige Salzburger geht dieses Jahr gemeinsa mit Norbert "Lenzi" Lenzenweger in einem 440 PS starken Formel Le Mans Prototypen bei der LMS an den Start.

Und obwohl es vom Le-Mans-Prototypen zur Formel 1 leistungsmäßig nur noch ein kleiner Schritt ist, kann sich Dodo sogar einen Gaststart beim diesjährigen Histo-Cup vorstellen: "Obwohl ich aus Salzburg komme, bin ich noch nie am Salzburgring gefahren. Dort einmal in einen historischen Rennwagen zu steigen, wäre sicher ein Riesenspaß!"

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