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Reitwagen: Warten auf Upgrades und Budget

Mit neuen Teilen möchte sich das Reitwagen-Duo Andrew Pitt und Roland Resch in Assen steigern – aber: ist die weitere Saison unsicher?

Das Reitwagen-Team um Andrew Pitt und Roland Resch erlebte in Spanien ein eher schwieriges Wochenende: Pitt holte wenigstens einen Zähler bei den beiden Rennen, Teamkollege Resch verpasste eine Platzierung in den Punkterängen. Für den Österreicher stand aber sowieso anderes auf dem Programm.

Resch stürzte ja in Australien gestürzt und zog sich einen Bruch des Schlüsselbeins zu. In Valencia saß der Reitwagen-Pilot erstmals wieder auf seinem Rennbike: "Zunächst einmal bin ich froh, dass ich meine erste Zielankunft für das Team erreichen konnte", sagt Resch rückblickend, "nach dem Ausfall im ersten Rennen habe ich mir fest vorgenommen, beim zweiten Lauf die Distanz zu meistern - komme, was wolle."

Resch: "Ich bin zurück"

"Unterm Strich kann ich festhalten: Körperlich habe ich mich gut gefühlt und hatte keinerlei Schmerzen in meiner Schulter. Valencia war ein gutes Training für mich und ich konnte dieses Wochenende ohne Probleme hinter mich bringen", meint Resch, "in Rennen 1 nur zwei Runden zurückzulegen, war natürlich nicht gerade prima, aber immerhin habe ich in Lauf zwei die Zielflagge gesehen."

"Es hat großen Spaß gemacht, Andrew und Max zu jagen. Dieses Duell habe ich sehr genossen. Meine Leistung hat sich von Tag zu Tag verbessert und jetzt bin ich wieder zurück. Nun freue ich mich auf Assen und hoffe darauf, dass diese Strecke besser zu unserem Bike passt", gibt Resch zu Protokoll. Pitt teilt die Hoffnung seines Stallgefährten, wünscht sich aber auch technische Fortschritte.

Pitt: "Wir sind am Limit"

"Momentan bewegen wir uns mehr oder weniger am Limit dessen, was wir mit unserem Material tun können", meint der Australier, "wir brauchen einfach mehr Upgrades. Assen steht allerdings schon vor der Haustüre. Es ist eben schwierig, all die Aufgaben zu erfüllen, wenn uns immer nur so wenig Werkstatt-Zeit zur Verfügung steht", erläutert der ehemalige MotoGP-Rennfahrer.

"Seltsam ist nur, dass wir in manchen Bereichen sehr konkurrenzfähig sind, andererseits passt der Kurvenausgang überhaupt nicht - vor allem auf einer Strecke wie Valencia. Hoffentlich bekommen wir einige Updates für Assen, denn das ist in meinen Augen ein Kurs, der uns weitaus besser liegen sollte als Valencia", so Pitt. Unklar ist allerdings, wie es um die Finanzlage des Reitwagen-Teams bestellt ist.

Rennstall vor dem Aus?

Die deutsche Zeitung 'Speedweek' berichtet, dass die Zukunft des Reitwagen-Rennstalls auf überaus unsicheren Beinen steht: Das Superbike-Team um die beiden Stammfahrer Roland Resch und Andrew Pitt soll laut Bericht auf die Zahlungen einiger Sponsoren warten.

Ohne diese Gelder ist ein Fortbestand des Teams offenbar nicht gesichert. Laut 'Speedweek' hoffen die Beteiligen derzeit noch darauf, kurzfristig an die zugesicherten Summen zu gelangen.

Alternativ dazu könnten die beiden BMW Kundenbikes des Reitwagen-Rennstalls schon beim Rennwochenende in Assen nicht mehr in der WM-Startaufstellung zu finden sein.

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