MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WTCC-News

BMW bringt "Weltmotor" für private Teams

Der 1,6l-Turbo aus dem WRC-Mini wird als Umrüstkit für die WTCC verfügbar gemacht – Entscheidung über das Werksteam noch offen.

Für die kommende Saison ermöglicht BMW den Privatteams in der Tourenwagen-WM eine Teilnahme nach den neuen Regeln. Ab 2011 müssen die Fahrzeuge mit 1,6l-Turbomotoren angetrieben werden, die sich jetzt bereits in der Entwicklung befinden.

Der Motor von Chevrolet wird bald seine ersten Testkilometer absolvieren; und auch BMW arbeitet an einem solchen Aggregat. Es wird sein WTCC-Debüt bei allen BMW-Teams geben, die sich ein entsprechendes Paket zur Umrüstung des 320si kaufen:

"Wir haben bereits zu Beginn des Jahres gesagt, dass wir auch in Zukunft Fahrzeuge für den Tourenwagensport anbieten werden", erklärt der Motorsportdirektor der Firma, Dr. Mario Theissen, "konkret haben wir die Entwicklung eines 1,6l-Turbomotors mit Direkteinspritzung angekündigt. Dieses Aggregat wird ab 2011 im Mini Countryman WRC eingesetzt und steht ebenso für die S2000-Autos zur Verfügung."

BMW wird den privaten Teams ein Umrüst-Kit anbieten, das neben dem neuen Motor auch ein entsprechendes Getriebe und notwendige Modifikationen am Fahrzeug umfasst, erklärt Theissen:

"Mit diesem Kit entspricht der BMW 320si dem künftigen Reglement in der WTCC. Unsere Kunden haben somit die Möglichkeit, auch in Zukunft bestehende Fahrzeuge einzusetzen." - Ein entsprechendes Angebot wurde den BMW-Kundenteams in Oschersleben unterbreitet.

Welchen Kurs BMW selbst verfolgen wird, steht bislang noch nicht fest: "Eine Entscheidung über das gesamte Motorsport-Programm von BMW wird zu einem späteren Zeitpunkt getroffen.", sagt Dr. Theissen. Bis zum Jahresende soll klar sein, ob und inwieweit sich BMW ab 2011 in der WTCC engagiert.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt

Abrechnung mit Marko & Jos

"Musste ständig Scheiße aufwischen"

Christian Horner rechnet in seiner Autobiografie mit Helmut Marko und Jos Verstappen ab - Ralf Schumacher kritisiert das scharf: "Man kartet nicht so nach"

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch